Inzwischen reicht es, alle paar Wochen die letzten paar Härchen zu rasieren.

© KURIER/Gerhard Deutsch

über das Lichtimpuls-Gerät von Philips
01/10/2015

Blitzschnell haarlos

Wie man jetzt schon so vorsorgen kann, dass der Rasierer im Sommer arbeitslos wird.

von Laila Daneshmandi

Schon nach dem ersten Einsatz sind deutlich weniger Haare nachgewachsen – und die mit deutlicher Verzögerung.

Mag. Laila Daneshmandi | über das Lichtimpuls-Gerät von Philips

Vom neuesten US-Schönheitstrend weiß ich jetzt schon, dass ich ihn auslasse. Die auf Twitter kursierenden Fotos unter dem Hashtag #dyedpits zeigen Frauen mit knallbunt gefärbten Achselhaaren – ein Statement gegen den Rasierkult in der Schönheitsindustrie. Danke, aber nichts für mich. Schon Madonna ist voriges Jahr mit ihrem Aufruf zur Rückkehr der Achselhaare gescheitert. Zu Recht, denn es gibt weder ein ästhetisches, noch ein hygienisches Argument dafür.

Abgesehen davon könnte ich an so einem Hype gar nicht mehr teilnehmen. Ich habe nämlich kaum noch Achselhaare. Weil es inzwischen tolle Geräte gibt, mit denen man unerwünschte Behaarung dauerhaft loswird. Und das sage ich, nachdem ich den "Lumea Precision Plus" von Philips (im Fachhandel um ca. 500 €) schon über ein Jahr lang verwende.

Es funktioniert – egal, ob an den Achseln, Beinen oder an der Bikinizone. Das Gerät sieht aus wie eine futuristische Pistole und ist praktischerweise kabellos. Es wird auf die rasierte Hautstelle gehalten, ein grünes Licht auf der Rückseite zeigt an, ob der Aufsatz richtig angelegt ist – erst dann kann der Lichtimpuls abgegeben werden, der die Haarwurzeln verödet. Selbst für Schmerzempfindliche piekst der Lichtblitz nur ganz leicht. So arbeitet man sich Zentimeter für Zentimeter voran.

Je heller die Haut und je dünkler die Haare, desto effektiver funktioniert das Gerät. Daher ist es sinnvoll, es jetzt noch vor der Sommerbräune anzuwenden. Schon nach dem ersten Einsatz sind deutlich weniger Haare nachgewachsen – und die mit deutlicher Verzögerung. Anfangs habe ich es noch alle zehn Tage verwendet. Inzwischen blitze ich mir maximal alle zwei Monate über die Haut, damit Haarwurzeln, die sich eventuell erholen, gleich wieder verödet werden. Ich würde sagen, ca. 90 Prozent der Haare sind weg, der Rest wächst kümmerlich nach und wird gelegentlich rasiert.

Tja, dafür kann ich nicht bei jedem neuen Körperhaar-Trend mitmachen. Muss ich aber auch nicht.

Fazit:

Für Dauergäste von Enthaarungs- Studios, die sich Zeit und Geld sparen wollen und alle, die vom ständigen Rasieren, Epilieren und und Waxing genug haben. Leider nicht für Leute mit dunkler Haut und hellen Haaren geeignet.

Effekt:

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