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├╝ber das 3CityWave in Wien
06/18/2016

3CityWave im Test: Surf in the City

Wie ich mitten in Wien Surfen lernte und welche Grundregel man nie vergessen sollte. Mit Video!

von Laila Daneshmandi

Wenn du runterf├Ąllst, gib die Arme vor den Kopf, bis du wei├čt, wo das Surfbrett ist.

Mag. Laila Daneshmandi | ├╝ber das 3CityWave in Wien

Ich liebe das Meer, aber Surfen fand ich immer etwas bedrohlich. Man muss m├╝hsam hinauspaddeln, den richtigen Moment erwischen, um auf das Surfbrett zu springen und dann Balance halten, bis einen die Welle durcheinanderwirbelt. Mein einziger Versuch im Atlantik endete erfolglos mit einem Harry-Potter-Kratzer, weil mir eine Welle das Surfbrett auf die Stirn geknallt hat.

Dementsprechend vorurteilsbehaftet wage ich mich in die neue Surfanlage mitten auf dem Wiener Schwarzenbergplatz. Hier wird mit gleichm├Ą├čigem Druck eine 1,4 m hohe Surf-Welle erzeugt, angetrieben durch Wasserkraft (www.3citywave.at, 39 ÔéČ/h).

Ich bekomme einen Surfanzug in die Hand gedr├╝ckt und die oberste Grundregel mit auf den Weg: "Wenn du runterf├Ąllst, gib die Arme vor den Kopf, bis du wei├čt, wo das Surfbrett ist." H├Ątte ich das nur damals gewusst ...

F├╝r Anf├Ąnger gibt es eine Haltestange quer ├╝ber dem Becken, damit wir ein Gef├╝hl f├╝r das Wellenreiten bekommen. Statt aufs Meer zu paddeln und bei einer Welle aufs Brett zu h├╝pfen, kann ich jetzt das Surfbrett vom Beckenrand aus auf die Welle legen und draufsteigen. Mein Coach zeigt mir, wo ich die F├╝├če positionieren und wie ich das Gewicht verlagern muss und st├╝tzt mich anfangs noch. Bei jeder Unachtsamkeit purzle ich ins Wasser und werde am Ende des Beckens wieder ausgespuckt. Als ich einmal vergesse, die Arme vor den Kopf zu halten, verpasst mir das (zum Gl├╝ck gepolsterte) Surfbrett eine kleine Beule am Kopf.

Halb so schlimm: Am Ende der Stunde schaffe ich es schon, freih├Ąndig auf der Welle zu reiten. Vielleicht nicht sehr anmutig, aber immerhin. Mit der passenden Musik und den Strandliegen rundherum kommt sogar Beach-Feeling auf. Das Surf-Fieber hat mich gepackt: Allerdings ├╝be ich vorerst lieber in der City ÔÇô und irgendwann traue ich mich wieder auf eine echte Welle.

Fazit:

F├╝r Surfer, ihre Fans und Actionsportler, die sich nach Beach-Feeling sehnen. Gefordert sind K├Ârperspannung, Balance und Koordinationsgef├╝hl ÔÇô Spa├č ist garantiert.

Fun:

Schwei├č:

Effekt:

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