Zweimal dabei: Giorgio Moroder lieferte 1984 ("Reach Out", Los Angeles) und 1988 ("Hand in Hand", Seoul) die mehr oder weniger passende Olympiahymne.

© APA/EPA/Marc Tirl

über die Formel für Olmypiahymnen.
02/07/2014

Olympiahymnen: Song Contest ohne Sieger

Die Geschichte der Sporthymnen ist eine Geschichte der Missverständnisse.

von Georg Leyrer

Pathos, Pathos, Pathos.

Georg Leyrer | über die Formel für Olmypiahymnen.

Man kann es positiv formulieren: Die Musik wehrt sich gegen ihre Vereinnahmung.

Man kann aber auch schreiben: Die Geschichte der Sporthymnen ist eine Geschichte der Missverständnisse. Und eine Geschichte der Musik, die sich nur im Zustand sportinduzierter Verblendung gefahrlos konsumieren lässt.

Beweisstück eins: Der offizielle "Theme Song" zu Sochi 2014:

Das Beste an dieser so fließbanderzeugten wie klischeegetränkten, so hilflos an halbaktuelle Musiktrends andockenden wie verzichtbaren Komposition ist: Sie wird ebenso rasch (und zu Recht) aus dem kollektiven Gedächtnis fallen wie die allermeisten der bisherigen Olympiasongs.

Eine Auswahl zur Erinnerung:

Nelly Furtado and Bryan Adams perform during the o

Celine Dion

Gloria Estefan

GERMANY BERLIN FASHION WEEK

Matthew Bellamy

Gegenbeweis

Aber es gibt sie auch, die Olympiasongs, die ewig leben:

Und der Preis für den größten Mut geht an Athen 2004 - offizieller Themensong war Björks eigenbrötlerisch-verworrenes "Oceania".

Zum Schluss noch eine Perle ( Moskau, 1980): Tonis Magi, "Olympiada".

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