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03/01/2012

Ok statt Oz...

Kommentar zur Aufführung "Der Zauberer von OK" im Wiener Theater Akzent

von Heinz Wagner

Was so ein Buchstabe ausmachen kann! Aus Oz wird derzeit im Theater Akzent  OK. Und spätestens am Ende macht’s: Eh kloar. Wieso ist da eigentlich noch nie wer früher draufgekommen.

Gespielt, getanzt und gesungen wird diese Version von rund 100 Menschen auf der Bühne solchen mit Behinderungen und solchen mit ohne dem, was gemeinhin als Behinderungen bezeichnet wird. Wie ist das eigentlich mit Brillen oder Kontaktlinsen. Wer ohne solches Hilfsmittel nicht viel sieht, gilt gemeinhin als nicht-behindert. Wer zur Fortbewegung das Hilfsmittel eines Rollstuhls braucht schon?!

Abgesehen davon: Die berührende, teils zumindest am Sitz zum Mitschwingen zwingende Aufführung vermittelt am Ende auch nichts anderes als die berühmtere Version mit dem "z" anstelle des "k", nur vielleicht deutlicher: so wie du bist, ist’s okay, sei dir deiner (Fähigkeiten) bewusst!

"Kein Platz für Idioten"

Zwar hat sich in den vergangenen 35 Jahren einiges zum Besseren geändert in Sachen Umgang der österreichischen Gesellschaft mit Menschen mit Behinderungen. So ganz überholt ist leider Felix Mitterers Stück "Kein Platz für Idioten" (derzeit in einer Version der Schaubühne-Wien) noch immer nicht. Wo er aufs Korn nimmt, wie eine Dorfgemeinschaft einen behinderten Buben ausgrenzt, fertig macht und wie er aufzublühen beginnt, als endlich einmal auch nur ein Mensch an ihn glaubt, ihn fördert…

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