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05.12.2011

Die heutige Jugend

Hunderte engagieren sich in Sozialinitiativen beim BIPA-Schulprojekt

Neben der Schule teilten sich sechs Jugendliche einen regelmäßigen Besuchsdienst für kranke Kinder im Spital ein. Nicht ganz einfach auf die Reihe zu kriegen, stehen doch in der dritten Klasse einer höheren berufsbildenden Schule - samt Hausübungen und Lernen - um einiges mehr Stunden auf dem Programm, als eine durchschnittliche Normal-Arbeitswoche dauert. Jugendliche, die ihren Pflichtschulabschluss in einem externen Kurs nachholen - auch keine einfache Sache -, kümmern sich in zwei Sozialprojekten um arme Lüt (wie die gsiberger Variante von Leute heißt). All diese Projekte wurden möglich, weil eine Handelskette zu ihrem Jubiläum richtig Geld in die Hand nahm. Dass sich ein paar hundert Jugendliche wieder einmal sozial engagieren, findet in Medien dennoch viel weniger Niederschlag, als wenn sie sich geprügelt oder mit Alk zugeschüttet hätten. Doch so wie in diesen Projekten ist "die heutige Jugend" eben auch.