Höhen und Tiefen in den letzten Wochen

Georg Swoboda ratlos

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Rückblick

Nach der Aufgabe bei Kilometer 120 beim Ironman Austria war ich total leer im Kopf. Es war furchtbar enttäuschend bei bester konditioneller Form aufgeben zu müssen, weil extreme Schmerzen ein Fortführen des Wettkampes unmöglich gemacht haben.

3 Tage später der erste Lichtblick: Ich konnte endlich, zum ersten Mail seit 8 Wochen, zumindest 30 Minuten beinahe schmerzfrei laufen.
Dies lies mich hoffen, dass ich doch noch rechtzeitig für die Staatsmeisterschaft in Podersdorf, meinem persönlichen Saisonhöhepunkt, fit werde und ich habe mich schon auf die Duelle gegen Fuxi und Robert Lang gefreut. Letzterer wird scheinbar wie guter Wein mit dem Alter immer besser und befindet sich derzeit in Topform.

Ich trainierte sehr gut in den letzten Tagen und merkte schön langsam, dass mein letztes Höhentrainingslager wirkt. Nach dem Abbruch eines 12 km Laufes am Donnertag entschieden Dr. Christian Gäbler und ich jedoch, dass ich noch einmal eine MR mache.

Am Freitag folgte die niederschmetternde Erkenntnis: aus dem Knochenmarködem wurde ein Ermüdungsbruch.
Also: 3-wöchiges Höhentraingslager mit dem Rudernationalteam in Obertraun abgesagt sowie die Saison 2011 beendet.
Das ist sehr bitter, da ich mich nach meiner schweren Operation im Jahr 2010 mit sehr viel Aufwand zurück an die Spitze gekämpft habe und dies nunmehr vollkommen unbelohnt bleibt.

Positive Aspekte sind lediglich, dass
- ich nunmehr weiß, warum ich beim Ironman so heftige Schmerzen hatte und
- 4 bis 6 Wochen Pause immer noch besser sind, als ganze 5 Monate im letzten Jahr.

Konklusio:
die Saisonvorbereitung beginnt schon im Oktober und bis dahin werden alle Wehwehchen auskuriert.

Schurlinger kommt zurück - keine Angst!

(kurier) Erstellt am
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