Tennisblog: Ja zu A

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Foto: sigwarth Harald Ottawa

Österreichs Daviscup-Mannschaft zeigt große Einigkeit - der Teamgeist lässt für das Spanien-Spiel hoffen

REUTERSJuergen Melzer (L) of Austria and fellow Davis Cup team members celebrate their victory over Russia in their Davis Cup world group first round tennis meeting in Wiener Neustadt, February 12, 2012. REUTERS/Heinz-Peter Bader (AUSTRIA - Tags: SPORT TE Foto: REUTERS Wie war das schön: Melzer & Österreich besiegen Russland.

Man muss ja nicht überall dabei sein. Novak Djokovic hat zu Ostern etwas anderes vor und fährt nicht mit seinem serbischen Daviscup-Team nach Prag. Auch der Spanier Rafael Nadal spielt nicht gegen Österreich, das heitere Einberufungsraten hat damit ein Ende, zumal Nadal wieder einmal das Knie schmerzt.

Jürgen Melzer hat immer Daviscup gespielt, nicht immer gut, aber gern. Der Vorzeigesportler steht seit 1999 immer bereit, wenn es gilt, für sein Land den Schlägerkopf hinzuhalten. An ihm wird es auch liegen, ob Österreich in Oropesa del Mar das Osterwunder gelingt. Warum soll er am ersten Tag nicht Nicolas Almagro im  vierten Duell nicht einmal ein drittes Mal schlagen?  

Andreas Haider-Maurer  freut sich besonders auf die Reise ans Meer. Der Waldviertler hat seine Sprunggelenksverletzung auskuriert und fiebert seinem Karrierehöhepunkt entgegen. Egal, ob er schon einmal gegen David Ferrer gespielt und verloren hat (richtig, hat er, und zwar 1:6, 1:6 im Vorjahr). Im Doppel darf man auf Sand mit einem starken Duo Oliver Marach/Alexander Peya rechnen, auch weil  Spanier  naturgemäß im Doppel nur die halb so stark sind.

 

Let`s talk about Sechs

Die beiden Vorarlberger Martin Fischer und Julian Knowle dürfen auch  mit nach Spanien und komplettieren den Sechs-Mann-Kader.  Was soviel heißt: Österreich setzt auf Teamgeist. Ein besonderes Anliegen des neuen Kapitäns Clemens Trimmel, der professionell wirkt, als hätte er nie etwas anderes gemacht.

Als Österreich das bislang letzte Mal in einem Daviscup-Viertelfinale gestanden ist, debütierte der Wiener mit frischen 17 Jahren auf gerade auf der ATP-Tour und bewunderte das erfolgreiche Team um Kapitän Ronnie Leitgeb.

 Der gegenwärtige Präsident ist dieses Mal auch mit an Bord. In einem Team, in dem im Gegensatz zu damals aber Einigkeit herrscht. Und wenn wir schon verlieren, dann tun wir es zumindest gemeinsam. Denn schon jeder Punkt beim besten Team der Welt in Spanien ist ein Erfolg für Österreich. Und wenn es doch drei werden...

(kurier) Erstellt am
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