Nur 15 Prozent Marktanteil statt der angepeilten 22 Prozent: "Wer singt für Österreich?" schrammt knapp am Flop vorbei.

© ORF/Milenko Badzic

Über den Auftakt der Song Contest-Vorentscheide im ORF
02/23/2015

ESC-Vorentscheid: Quotenmäßig ware da noch Luft nach oben

391.000 Seher, 15 Prozent Marktanteil: Dieser Auftakt war kein Erfolg, dafür aber teurer

Die Vorentscheide zum Eurovision Songcontest sind nicht nur am erwartbaren Hype gescheitert

| Über den Auftakt der Song Contest-Vorentscheide im ORF

So sehen Erfolge aus: "Am Freitag, dem 7. März 2014, wurde der "Dancing Stars"-Ballroom live um 20.15 Uhr in ORF eins eröffnet - und bis zu 895.000 wollten sich die Solotänze der Promiherren und den Gruppentanz der Promidamen nicht entgehen lassen. Im Durchschnitt verfolgten 782.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (29 Prozent Marktanteil) die ersten Tanzversuche [...]."

So sieht der Status Quo aus: Die Vorentscheide zum Eurovision Songcontest sind nicht nur am erwartbaren Hype gescheitert. Sondern auch am Vergleich mit dem längst in die Jahre gekommenen Frühjahrsevent "Dancing Stars." Intern spricht man von einer Zielvorgabe von 22 Prozent Marktanteil, von der die ORF-Show weit entfernt lag: 15 Prozent waren es am Ende. Nur 391.000 Seher blieben im Schnitt dran.

Pro Folge teurer als "Dancing Stars"

Was intern außerdem für hochgezogene Augenbrauen sorgen dürfte: Die Vorentscheidung "Wer singt für Österreich?“ ist dem Vernehmen nach pro Folge auch um "100.000 bis 150.000 Euro" teurer als ein reguläres Frühjahrs- oder Herbstevent wie "Dancing Stars" oder "Die große Chance". Ob sich die übrigen drei Events bei den Sehern durchsetzen werden, ist bei der schwachen Anfangsquote recht fraglich, wird sich aber bald zeigen. Der nächste Durchgang erfolgt am Freitag.

Was sicher auch hilft: Der ORF muss sich mit dem bisher Gebotenenen nicht sonderlich fürchten, den Song Contest zwei Mal in Folge zu gewinnen. Das fröhlich-betuliche Panoptikum aus heimischen Musiktalenten ist wirklich erfreulich. Europaweiter Fernsehglamour sieht aber anders aus - siehe Conchita Wurst, mit der Fernsehdirektorin Zechner noch ein glücklicheres Händchen bewiesen hatte.

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