Bei der "Promi-Millionenshow" sieht man auch Stephan Eberharter grinsen.

© ORF/Milenko Badzic

über die "Promi-Millionenshow"
12/03/2013

Promi-Millionenshow: "Cheeeeese!"

Warum Promis und die Millionenshow nicht miteinander funktionieren.

von Philipp Wilhelmer

Ratet mal, was an euch nervt, Promis.

Philipp Wilhelmer | über die "Promi-Millionenshow"

Armin Assinger ist mein Lieblingsmoderator der " Millionenshow", (in Deutschland auch bekannt als "Wer wird Millionär?"). Er ist witziger als Barbara Stöckl (kann sich noch jemand daran erinnern, dass sie mal Quizmasterin der Nation war?) und erinnert weniger als Günther Jauch daran, wie alt dieses Fernsehformat eigentlich schon ist.

Hin und wieder muss Assinger auch dem guten Zweck dienen. Um diesem Genüge zu tun, empfängt er Prominente, deren "Millionenshow"-Gewinne gespendet werden. Am Montag waren dies Stephan Eberharter, Christl Stürmer, Michael Ostrowski und Harry Prünster.

Promis zeichnen sich neben ihrem unterschiedlich ausgeprägten Bekanntheitsgrad leider dadurch aus, dass sie jede Situation zum Lächeln finden. Das ist nicht nur ein eigenartiger menschlicher Zug, sondern läuft auch dem Konzept der "Millionenshow" zuwider: Assingers Aufgabe in der Sendung ist es schließlich, Menschen, die das erste Mal vor der Kamera stehen und knifflige Rätsel lösen müssen, zum Grinsen zu bringen. Wenn die dann Lächeln müssen, ist es reizend. Wenn Harry Prünster lächelt, ist es nervtötend.

FAZIT: Man will sich ja nicht wünschen, dass Promis im Fernsehen heulen. Aber man muss ihr aufgesetztes Gegrinse wirklich nicht mögen. Vorschlag für die nächste "Promi-Millionenshow": "Ratet mal, was uns an Euch nervt, Promis!"

INFO: "Promi-Millionenshow", Montag um 20.15 Uhr auf ORF eins.

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