Leben
04.10.2017

Wie ein Kater einem Veteranen das Leben gerettet hat

Eine Posttraumatische Belastungsstörung brachte den US-Veteran Josh Marino an den Rand des Suizids. Bis er durch eine glückliche Fügung den Streunerkater Scout kennenlernte.

Viele Soldaten, die für ihr Land in den Krieg gezogen sind, leiden nach der Rückkehr in ihre Heimat an einer Posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTSD (Posttraumatic Stress Disorder). Diese unsichtbare Wunde, die viele mit sich herumtragen, kann unglaubliches Leid verursachen, das nach der Rückkehr aus einem bewaffneten Konflikt lange Zeit nachwirkt. "Viele von uns kommen nach Hause, ohne zu realisieren, dass wir den Krieg mit uns mit nach Hause nehmen", sagt Josh Marino, ein Veteran aus dem Irak-Krieg.

Die Auswirkungen seiner Posttraumatischen Belastungsstörung gingen so weit, dass sie ihn an den Rand des Suizids gebracht haben. "Ich wollte mich einfach nicht mehr damit beschäftigen", so Marino. Er verfasste einen Abschiedsbrief, nahm ein Messer und ging nach draußen, um eine letzte Zigarette im Regen zu rauchen. Doch plötzlich hörte er ein Miauen aus einem Busch in der Nähe. Dieses gehörte zu einem schwarz-weißen Streunerkater, der laut Marino direkt auf ihn zuging, sich an seinem Bein rieb und von ihm streicheln ließ. "Ich brach weinend zusammen und zerbarst in Tränen."

Eine mächtige Verbindung

Von diesem glücklichen Aufeinandertreffen an, änderte sich alles. Der freundliche Kater, den Marino Scout nannte, gab dem Veteranen einen neuen Lebenssinn. "Er hat mir das Leben gerettet", ist Marino überzeugt. Ich habe aufgehört, über meine ganzen Probleme nachzudenken und habe begonnen, über die Probleme von Scout nachzudenken und was ich tun könnte, um ihm zu helfen", sagte Marino.

Die ganze Geschichte der Schicksalsgemeinschaft von Josh und Scout und die mächtige Verbindung zwischen den beiden erzählte Marino auch der Organisation Mutual Rescue, die daraus ein berührendes Video gemacht hat. Ziel der Organisation ist es, zu zeigen, wie Tiere Menschen in schweren Zeiten helfen können, und wie Menschen umgekehrt Tieren helfen können.

Die ganze Geschichte: