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Nationalfeiertag
10/26/2014

Wandertag mit Hund

Was beim Ausflug mit einem Vierbeiner zu beachten ist. Von Pause bis Proviant.

Der Nationalfeiertag in Österreich ist traditionell ein Wandertag. Auch Hundehalter mit Hund wollen da mithalten. Ausflüge in die Natur sind eine gute Gelegenheit, Zeit mit dem besten Freund des Menschen zu verbringen und ihm gleichzeitig genügend Auslauf zu ermöglichen. Vierbeiner genießen es, sich an der frischen Luft auszutoben und abends zufrieden ins Körbchen zu sinken.

Wandern mit Hund ist aber kein Spaziergang. Ist der Jagdtrieb des Hundes stark ausgeprägt, müssen Halter besonders aufpassen. Für den Vierbeiner kann es gefährlich sein, wenn er stundenlang alleine unterwegs ist, für den Zweibeiner ist die Ungewissheit nervenaufreibend. "Es sollten zumindest gewisse Grundkommandos beherrscht werden, damit einer entspannten Wanderung nichts im Wege steht", sagt Sascha Sautner von der Pfotenhilfe. Kommen beispielsweise Wanderer entgegen, ist es hilfreich, wenn der Hund brav an der Seite bleibt und bei Fuß gehen kann. Andernfalls muss er an die Leine.

Pausen

"Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen einzulegen, da ihr Liebling durch das viele Hin- und Herlaufen zwischendurch vor allem reichlich Wasser braucht", fügt der Tierschützer hinzu. Generell halten Hunde von morgens bis abends locker ohne Futter durch. Üppige Nahrungsaufnahme während der Wanderung belastet den Magen. Gegen kleine Snacks und Belohnungen ist nichts einzuwenden.

Der Tierfachhandel bietet Rucksäcke für Hunde an. Wird der Vierbeiner langsam an leichte Last gewöhnt, kann er Trinkflasche, Leckerlis und andere leichte Gegenstände selber tragen. "Hunde lieben es nämlich, Aufgaben für ihre Bezugsperson zu erfüllen", meint die Pfotenhilfe. Voraussetzung ist, dass der Hund gesund ist und keine Rückenprobleme hat. Am Ende des Tages will er eventuell selbst getragen werden.

Für Hundebesitzer, die hoch hinaus wollen.

Wer die Bergwelt Österreichs mit Hund erwandern möchte, muss sich neben der üblichen Planung der Tour noch mit anderen Fragen befassen. Meist geht es um die drei großen "Ws" – mit Wasser, Weidevieh und Wild.

Christine und Michael Hlatky beantworten in ihrem Buch "Bergwandern mit Hund" auf 192 Seiten alle diese Fragen. Darüber hinaus stellen sie insgesamt "40 Touren in ganz Österreich" vor – detaillierte Wegbeschreibungen, Schwierigkeitsgrade und besondere Anforderungen an den vierbeinigen Begleiter sowie Ausrüstungstipps, Übernachtungsmöglichkeiten in hundefreundlichen Hotels und eine Übersichtskarte inklusive. Erschienen im Anton Pustet Verlag. Erhältlich um 22 Euro.

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