
© bilderstoeckchen/Fotolia
US-Jugendliche haben weniger Sex als Teens vor 25 Jahren
Studie zeigt, dass Heranwachsende sexuell weniger aktiv sind als in den 1980ern. Verhütung bleibt gleich wichtig.
In den USA haben deutlich weniger Teenager Sex als noch vor 25 Jahren. Zwischen 2011 und 2013 hatten 44 Prozent der weiblichen und 47 Prozent der männlichen Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren schon einmal Geschlechtsverkehr, wie aus einem Bericht der US-Regierung hervorgeht. Im Jahr 1988 hatten dagegen 60 Prozent der Burschen und 51 Prozent der Mädchen sexuelle Erfahrungen gemacht.
Verhütung
Teenager achten der Studie zufolge damals wie heute auf Verhütung. Die Daten aus den Jahren 2011 bis 2013 zeigen, dass 79 Prozent der weiblichen und 84 Prozent der männlichen Teenager beim ersten Mal ein Verhütungsmittel benutzen. Die Anteile hätten sich im Vergleich zu 1988 nicht verändert, hieß es. Das beliebteste Verhütungsmittel bei Jugendlichen ist weiterhin das Kondom. Einen großen Anstieg gab es bei der "Pille danach": Während Ende der 1980er-Jahre acht Prozent der Mädchen damit nach dem Geschlechtsverkehr notverhüteten, waren dies in den jüngeren Erhebungen 22 Prozent.