Twitter geht verschärft gegen Spam vor

dpa/Armin WeigelILLUSTRATION - ARCHIV - Der Schatten einer Jugendlichen mit einem Handy ist vor der Internetseite des Kurzmeldungsdienstes Twitter zu sehen, aufgenommen am 26.04.2010. Nachrichtenticker und Quasselbude - Twitter hat viele Gesichter. Vor fü
Foto: dpa/Armin Weigel

Kurznachrichten-Dienst reicht Klage gegen Spammer ein und kündigt neue technische Methoden gegen Spam an.

Der Kurznachrichtendienst Twitter verschärft seine Gangart im Kampf gegen unerwünschte Massen-Postings. Wie auf dem Unternehmens-Blog mitgeteilt wird, reichte Twitter in San Francisco eine Klage gegen fünf "der aggressivsten" Erzeuger von Spamming-Tools und Spammer ein. Die 140 Millionen monatlichen Nutzer von Twitter sollen dadurch vor lästigen und potentiell gefährlichen Tweets geschützt werden. Wie TheNextWeb herausfand, handelt es sich bei den Beklagten um die Unternehmen TweetAttacks, TweetAdder und TweetBuddy, sowie um zwei Personen namens James Lucero und Garland Harris. Sie werden beschuldigt, Twitters Nutzungsbedingungen verletzt zu haben.

Die rechtlichen Schritte sind jedoch nicht die einzigen im Kampf gegen Spam. Twitter arbeitet daneben an technischen Methoden, um Spam einzuschränken. Unter anderem soll der hauseigene URL-Shortener t.co neue Fähigkeiten erhalten. T.co soll zukünftig verkürzte URLs überprüfen und kontrollieren, ob sie auf Malware-Seiten oder bösartige Inhalte verlinken. Die eigenen Nutzer werden von Twitter dazu angehalten, mögliche Spammer zu melden und zu blockieren.

(futurezone) Erstellt am
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