Komet Ison narrt die Astronomen

Kopie von Komet Panstarrs neben dem Großen Andromedanebel…
Foto: Michael Jäger Komet Panstarrs

Am 28. November entscheidet sich, ob der "Jahrhundert-Komet" eventuell doch zum Sternenspritzer verkommt.

Mit Spannung blicken weltweit die Sterngucker auf den 28. November. An diesem Tag wird der Komet Ison ganz knapp über der Sonnenoberfläche dahin rasen. Und wenn er sich nicht auflöst, sollte er einen sehr langen Schweif bilden, der je nach Helligkeit ab dem 3. bis 5. Dezember von Österreich aus vor Sonnenaufgang sichtbar sein soll. Doch die bisherige Entwicklung des Kometen Ison macht die Forscher nicht glücklich.

Der in Fachkreisen bereits als möglicher „Jahrhundert-Komet“ bezeichnete Schweifstern schwächelt.   Die Helligkeit blieb zuletzt hinter den Prognosen zurück.  Was uns jetzt erwartet? Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie meinte dazu am Dienstag: „Das Spektrum reicht von 'ja, ganz lieb', über 'Wahnsinn!' bis zu 'uups, aufgelöst.“ Damit ist vier Wochen vor Beginn der großen Show völlig unklar, ob der Komet einen so tollen Schweif ausbildet, wie im vergangenen März Komet Panstarrs (siehe Bild).

(KURIER) Erstellt am
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