Leben 18.01.2012

Tiroler bietet Wadl als Tattoo-Fläche an

Österreich-Äquivalent der jüngsten Hintern-Auktion in Neuseeland ist ein Wadl-Angebot auf eBay.

Erst unlängst sorgte eine Neuseeländerin, die aus Geldnot ihren Hintern als Tattoo-Fläche versteigerte, für Aufsehen. Nur wenige Tage später taucht die österreichische Version einer derartigen Selbstvermarktung im Internet auf. Versteigert wird ein Tiroler Wadl als Tattoofläche. Genauer gesagt, soll vorerst ein 8 mal 2,5 Zentimeter großes Rechteck auf dem Unterschenkel des eBay-Verkäufers "bechmed0190" permanent bedruckt werden. Eine eigene Facebook-Seite ("Tattoo joe0815" - Link unten) soll die Aktion begleiten.

Hype in Neuseeland

Die Neuseeländerin Tina Beznec könnte dem bisher namentlich unbekannten Tiroler als Vorbild gedient haben. Vor knapp einer Woche stellte die 23-Jährige ein 9 mal 9 Zentimeter großes Quadrat auf ihrem Gesäß als Tattoofläche am Online-Portal trademe zur Verfügung. Innerhalb weniger Stunden war ihr Angebot mehr als 100.000 Mal angesehen worden. Mittlerweile liegt der Auktionspreis für das exklusive Stück Haut bei über 12.300 Neuseeland-Dollars (ca. 7.700 Euro).

Das Motiv für Beznecs Auktions-Idee war Geldnot. Von dem Auktionsergebnis will sie dennoch 20 Prozent für wohltätige Zwecke spenden. "Der Rest wird mir gehören, ich verdiene das", gab Beznec gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an. Während des letzten Jahres sei sie zwei Mal gekündigt worden. Innerhalb kürzester Zeit verkündete eine zweite Neuseeländerin, ihren Hintern für ein frei wählbares Tattoo anbieten zu wollen. Auch sie gab Geldnot als Grund an.

Streifenweise Haut versteigern

Wer auch immer sich hinter Tattoo joe0815 aus Innsbruck verbirgt, er dürfte größere Pläne haben. "Der Reihe nach" sollten nach der ersten Auktion weitere Hautstreifen als Tattoofläche versteigert werden. Der Höchstbieter bestimmt jeweils das Motiv. Der Anbieter weigert sich nur gegen volksverhetzende, illegale und nicht jugendfreie Motive. Der Startpreis liegt bei 189 Euro.

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( futurezone ) Erstellt am 18.01.2012