"Millenium Falcon" liegt am Meeresgrund

Modell des "Millenium Falcon" (re.) und das Sonarbild von Ocean Explorer.
Foto: oceanexplorer.se, ap

Schatzsucher entdecken per Sonar rätselhafte Anomalie in Form des Star-Wars-Raumschiffs am Meeresgrund.

Es sieht tatsächlich dem "Millenium Falcon" sehr ähnlich, was ein schwedisches Schatzsucher-Team auf ihren Sonarbildern am Meeresgrund der Ostsee entdeckte. Das schnellste Raumschiff im Star-Wars-Universum scheint über den Seeboden geschlittert und dann zum Stillstand gekommen zu sein. Peter Lindberg, Chef der Firma Ocean Explorer, rätselt über die "Anomalie", aber solange eine Expedition zum vermeintlichen "Millenium Falcon" nicht finanziert werde, "kann die Welt darüber entscheiden, um was es sich handelt."

Jede Stunde einer Unterwasser-Expedition sei extrem kostspielig. Wenn das Geld bereitgestellt würde, sei man aber gerne bereit, die Anomalie zu untersuchen, so Lindberg. Das Unternehmen habe bereits einige E-Mails von Menschen erhalten, die bereit seien, dafür zu spenden. Auf der Firmen-Webseite besteht die Möglichkeit dazu.

Auf jeden Fall will Ocean Explorer zur Stelle, an der die Sonar-Aufnahme geglückt sei, zurückkehren. Unterdessen gibt es wilde Spekulationen, worum es sich bei der tellerförmigen Struktur handeln könnte. Im Gespräch sind unter anderem ein UFO, ein abgerissener Geschützturm eines Schlachtschiffes oder der Krater eines Unterwasservulkans. Mit ungefähr 60 Metern Durchmesser ist die Anomalie immerhin etwa doppelt so groß wie der fiktive "Millenium Falcon".

(KURIER.at / dav) Erstellt am
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