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Verzweifelt
03/15/2017

Mann dokumentiert Ikea-Ausflug mit Frau

Er hat den Trip zu dem schwedischen Möbelhaus fotografiert und auf der Fotoplattform Imgur hochgeladen.

Ein Besuch bei Ikea stellt eine Beziehung auf eine harte Probe. Ein Ehemann, dessen Frau einen Ausflug dorthin geplant hatte, hat diesen mit seinem Handy dokumentiert und die Bilder davon im Internet geteilt. Dabei weiß er bis zum Schluss nicht, was er hier eigentlich soll.

Wir sind hier. Unsere Wohnung ist möbliert. Ich bin mir nicht sicher, warum wir zurückkommen.

Wir scheinen zumindest teilweise zum Mittagessen hier zu sein.

Ich habe fruchtige lila Sauce auf meine Hose gepatzt. Das wird wohl Flecken geben. Auf Facebook rät meine Tante, kochendes Wasser über die Stelle zu gießen. Sie empfiehlt zudem, die Hose vorher auszuziehen.

Erhalte keine Anleitung, wo ich mein Tablett abstellen soll, ich habe es hier gelassen. Hoffe, es wird keine Unannehmlichkeiten bereiten.

Vielleicht sind wir für Profi-Aufbewahrungslösungen hier. Meine Frau sagt: "Vielleicht, wenn wir acht Kinder haben." Wir haben kein einziges Kind. Wir gehen weiter.

Wir schauen uns Kerzen an. Wir haben viele Kerzen. Wir haben unsere aktuellen Kerzen bei Ikea gekauft. Diese sind ein bisschen anders.

Sie hat gefragt, wie ich diese Aufbewahrungsmöglichkeit finde. Ich sagte: "Wir haben keinen Platz dafür." Das war anscheinend die falsche Antwort.

Wir scheinen für einen Spiegel hier zu sein. Ich fange an, mich an ein Gespräch zu erinnern, wo sie so etwas erwähnt hat.

Das ist kein Spiegel. Der Zweck unseres Besuchs bleibt so geheimnisvoll wie die kleinen Punkte über den Vokalen auf den Etiketten.

Meine Frau ist von ausgestopften Ratten angetan. Das wundert mich nicht, obwohl ich überrascht bin, dass hier Ratten so auffällig angepriesen werden. Eine komische Marketingentscheidung.

Sie kommentiert die Robustheit dieser Löffel. Unsere anderen Messlöffel scheinen mir nicht gerade instabil zu sein.

Noch mehr Stoffratten. Ich glaube langsam, dass sie in der schwedischen Kultur eine große Rolle spielen.

"Hier bekommt man Servietten", behauptet sie. Ich stimmte zu, denn sie hat ganz offensichtlich Recht.

"Bereit?", fragt sie. Ich sage ja, aber ich bin mir nicht sicher, worauf sie sich bezieht.

"Das wäre wirklich schön", sagt meine Frau. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ein Bild von irgendeiner Frau an die Wand hängen will. Sie meinte den Bilderrahmen. Ich bewege mich auf dünnem Eis.

"Was ist das überhaupt?", fragt meine Frau. Das Etikett gibt keine Antwort.

Meine Frau sagt, diese erinnern sie an Baobab-Bäume. Ich erinnere sie geduldig daran, dass diese Dutzende Meter hoch sind. Ihre Netzhaut wird sich noch lösen, wenn sie weiter so mit ihren Augen rollt.

Sie hat mich erwischt.

Wir gehen. Wir haben eine Mikrowellen-Abdeckung, eine Zuckerdose und einen Schubladenteiler. Wir haben keinen Spiegel. "Ich will ein Eis", sagt meine Frau.

"Ich liebe dich für immer, auch wenn ich das ja schon muss", sagt meine Frau. Ich liebe sie auch.

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