Leben
03.10.2017

Hosenanzug: Mädchen ehrt Hillary Clintons Lieblingslook

Im Zuge ihrer Promo-Tour für ihr neues Kinderbuch bekam Hillary Clinton Besuch von einem besonders jungen Fan.

Neben dem perfekt gestylten Pagenkopf gehören auch Hosenanzüge seit jeher zu Hillary Clintons Signature Look. Vergangene Woche fand sich die ehemalige Präsidentschaftskandidatin in einem Buchladen im New Yorker Stadtteil Brooklyn ein, um ihr neues Kinderbuch "It Takes a Village" zu bewerben. Als Hommage an das Faible der 69-Jährigen für Hosenanzüge, kam ein kleines Mädchen zusammen mit ihrem Vater im weißen Zweiteiler zu dem Event.

Greg Hale, seines Zeichens Hillary Clintons Kampagnenmanager, postete ein Foto des Aufeinandertreffens auf Twitter. Das Posting wurde auch von Clinton selbst geteilt. "Es ist großartig, wieder in Brooklyn zu sein und #ItTakesaVillage mit Menschen aller Altersgruppen zu teilen", schrieb sie dazu.

Das Buch "It Takes a Village" ist eine Adaption des 1996 erschienenen gleichnamigen Buches, dessen deutscher Titel "Eine Welt für Kinder" ist. Das Buch handelt von Clintons Vision einer kinderfreundlichen Nation. Die Neuauflage ist mit Illustrationen versehen und für Kinder gedacht.

Clintons Markenzeichen: Der Hosenanzug

In ihrem Buch "What happened", welches zusammen mit dem Kinderbuch publiziert wurde, schreibt Clinton nicht nur über die Wahlniederlage gegen Donald Trump. Auch ihre Vorliebe für Hosenanzüge wird thematisiert. Dabei führt die Ehefrau von Ex-US-Präsident Bill Clinton insgesamt vier Gründe an, warum Hosenanzüge für sie das perfekte Outfit darstellen.

Zum einen würden die Zweiteiler sie "professionell" wirken lassen, zum anderen wolle sie sich damit in puncto Kleidung an ihre männlichen Kollegen anpassen. "Ich dachte auch, dass es eine gute Idee ist, das zu tun, was männliche Politiker tun - mehr oder weniger jeden Tag dasselbe tragen." Außerdem wollte sie - vor allem während des Wahlkampfes - mit ihren simplen Outfits etwaige Diskussionen rund um ihren Kleidungsstil im Keim ersticken. "Da es nicht viel darüber zu berichten gab, was ich trug, dachte ich, dass die Leute sich vielleicht mehr auf das konzentrieren würde, was ich sage", schreibt die ehemalige First Lady in ihrem Buch rückblickend.

Und: Hosenanzüge würden ihr helfen, sich nicht zu viele Gedanken über die Wahl ihre Kleidung und die Meinung anderer darüber zu machen: "Man kann nicht jedem gefallen, also kann man auch einfach das tragen, was man möchte."