Leben 07.12.2011

Leichte Laptops mit starker Leistung

Dünn und trotzdem schnell: KURIER beantwortet die wichtigsten Fragen zur neuen Geräteklasse Ultrabooks.

Rechtzeitig zu Weihnachten ist eine neue Art von Notebooks erhältlich: die Ultrabooks. Der KURIER erklärt, was sie können, für wen sie geeignet sind und was an den flachen Notebooks eigentlich ultra ist.

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  1. Was sind Ultrabooks?
    Ultrabooks sind besonders flache und leichte Notebooks. Im Gegensatz zu Netbooks bieten sie aber etwas größere Displays und dieselbe Leistung, die auch ein vollwertiges Notebook hat.
  2. Warum heißen sie Ultrabooks?
    Der Begriff " Ultrabook" wurde vom Chip-Hersteller Intel eingeführt und als Markenname eingetragen. Aus technischer Sicht gibt es diese Gerätekategorie schon länger, nur hießen die extra-leichten, portablen Computer früher "Sub-Notebooks". Dieser Name klingt allerdings weniger spektakulär als Ultrabook.
  3. Ab wann ist ein Notebook ein Ultrabook?
    Ein Ultrabook muss bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen. Es muss einen Intel-Mehrkern-Prozessor des Typs "i5" oder "i7" haben, darf maximal 1,4 Kilogramm wiegen und muss dünner als 21 mm sein. Die Akkulaufzeit sollte zwischen fünf und acht Stunden liegen. Statt einer Festplatte gibt es eine Solid State Disk.
  4. Was ist eine Solid State Disk?
    Eine Solid State Disk (SSD) kann man mit einem USB-Stick oder einer Speicherkarte für eine Digitalkamera vergleichen. Im Gegensatz zu einer normalen Festplatte hat sie keine beweglichen Teile, wodurch sie schnellere Zugriffszeiten erlaubt und weniger stoßempfindlich ist. Außerdem verbraucht sie weniger Strom.
  5. Kann ein Ultrabook mein derzeitiges Notebook oder den Desktop-PC ersetzen?
    Rein von der Leistung her ist ein Ultrabook einem aktuellen Notebook ebenbürtig. Durch die SSDs startet es sogar schneller. Als Gerät für zuhause ist es weniger gut geeignet, da aus Platz- und Gewichtsgründen auf ein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk verzichtet wird. Auch sind SSDs noch teuer, weshalb der Speicherplatz meist nur 128 GB oder 256 GB groß ist. Ultrabooks haben, um leichter transportiert werden zu können, Bildschirme mit 12 oder 13 Zoll Diagonale, was für gemütliches Filmeschauen oder Computerspiele für viele zu klein ist.
  6. Wozu braucht man dann ein Ultrabook?
    Ultrabooks sollen Netbooks ablösen und ein mobiler Computer für unterwegs zum Arbeiten und zur Unterhaltung sein. Im Vergleich zu Netbooks ist dies auch tatsächlich möglich, da eben die Leistung einem vollwertigen Notebook entspricht.
  7. Welche Ultrabooks sind derzeit erhältlich?
    Das " Toshiba Z830" (1110 Euro) ist mit 1,12 Kilogramm besonders leicht und hat ein mattes Display, weshalb es sehr gut für mobiles Arbeiten geeignet ist. Das "Asus Zenbook" (ab 999 Euro) setzt auf ein edles Aluminiumgehäuse und ist auch mit dem schnelleren "i7“-Prozessor verfügbar. Das "Acer Aspire S3" ist derzeit das günstige Ultrabook und bereits ab 800 Euro verfügbar. Wer lieber MacOS anstatt Windows 7 nutzt, greift zum " MacBook Air" (ab 949 Euro).
( KURIER , Gregor Gruber ) Erstellt am 07.12.2011