Irina (11) in Aktion beim Tischtennis

© heinz wagner

World Sports Festival
07/06/2013

Viele Sieger_innen

1800 Sportler_innen aus 30 Ländern traten in 11 Bewerben beim World Sports Festival an.

von Heinz Wagner

Die Spiele sind zu Ende. Mehr als 1800 junge Sportler_innen zwischen 12 und 21 Jahren aus 30 Nationen kamen zum sechsten World Sports Festival nach (Nieder-)Österreich. Kinder und Jugendliche - manche waren auch jünger als 12 - aus mehr als 20 der 30 Länder trugen sich in die Liste der Top 3 ihrer Disziplinen ein.

In der Pyramide Vösendorf wurden – aus Sorge vor möglichem schlechten Wetter nicht im Südstadt-Stadion – die Games eröffnet. Zuerst zogen die Teams der teilnehmenden Länder ein – von Belgien bis Großbritannien (United Kingdom), manche nur aus ein oder zwei Athlet_innen bestehend, andere Riesenteams wie etwa jene aus deutschland, den Niederlanden, der Türkei – und Kolumbien.

Das südamerikanische Land schickte nicht nur eine große Sportler_innen-Delegation, sondern auch eine eigene musikalische Kulturgruppe aus jungen Sänger_innen und Instrumentalmusiker_innen. Die rissen von der Bühne aus das Publikum – zumindest teilweise – auch von den Sitzbänken und ließen viele der zuschauenden Sportler_innen im Rhythmus mit-shaken.

Ergreifend die Szene als drei jungen Sportler_innen nachdem sie den Eid, fair und sportlich wettzukämpfen und den Gedanken der Völkerberbindung zu leben, gesprochen hatten, die Flamme, die an das Olympische Feuer erinnert, entzündeten.

Erste völkerverbindende Aktionen lösten vor allem die kolumbianischen Musiker_innen aus, mit denen sich viele andere Teilnehmer_innen fotografieren lassen wollten.

Auf dem Programm stehen bis Sonntag Abend sportliche Bewerbe in elf Disziplinen – von Badminton über Basketballund Bowling bis zu Ringen, Schwimmen, Taekwondo und Volleyball.

Vier-Schläger-Sportarten

Die meisten Bewerbe finden rund um Vösendorf statt, manche auch in Wien beispielsweise Racketlon. Bei diesem Vierkampf (Tischtennis, Tennis, Badminton und Squash) startet auch einer der jüngsten Teilnehmer. Francia korrigiert sich im Gespräch mit dem KURIER noch schnell, „neun bin ich jetzt schon“, nachdem er erst noch zwischen einem Squash- und einem Tischtennis-Match spontan „acht Jahre“ gemeint hatte.
Die elfjährige Irina hatte, wie sie dem KURIER erzählt „mit vier Jahren mit Tennis angefangen, zwei Jahre später hab ich bei einem Kinderfest Squash ausprobiert und das hat mir auch Spaß gemacht. Ähnlich erging’s ihr mit Badminton und später Squash. Nur Tischtennis, „das ich mit acht ungefähr ein Jahr lang gespielt hab, das fand ich ein wenig langweilig“ . Aber als sie von der Kombination der vier Schläger-Sportarten erfuhr, entschloss sie sich dazu, in dieser Disziplin zu starten. In der ist übrigens Österreich Weltspitze. Bei der Mitte Juli in den Niederlanden stattfindenden Weltmeisterschaft verteidigt Team und Doppel den Titel, das U21- Team ist regierender Vizemeltmeister.

www.wsf.eu

... vom 4-Schläger-Bewerb

... vom Einzug der Nationen

... von der Eröffnung

... von einer musikalischen Jam-Session der kolumbianischen Kids

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