© Heinz Wagner

Science-Pool
02/07/2015

Tanzende Zahnbürsten-Roboter

Roboterbau, Strom"spiele", Drohnensteuerung - wissenschaftlicher Spielplatz beim "Science Pool". Mit vielen Fotos und einem Video.

von Heinz Wagner

Bevor am Ende dieser Station kleine Bürstenroboter über den Tisch fuhren und tanzten und ihn damit auch ein wenig putzten, mussten die Kids sie erst bauen. Erster Schritt der Aktion im Rahmen des Wiener Semesterferienspiels beim Science Pool in der Simmeringer Hauffgasse: Jede und jeder musste die Kopf einer Zahnbürste vom Stiel trennen. Zangen und Scheren waren die Werkzeuge.

Gleichgewicht

Als nächstes wurde eine runde Batterie mit einem der beiden Drähte eines kleinen Motors - wie er in Handys eingebaut ist - mit Hilfe eines Klebestreifens verbunden. Dann kam ein Doppelklebeband auf das Kunststoffteil des Bürstenkopfes. Und auf dieses wurde der zweite Draht mit der zweiten Seite der Batterie geklebt. Stromkreis geschlossen, der Motor beginn zu vibrieren und die Bürste zu fahren. Das eine oder andere Mal kippte der kleine Roboter um. Batterie, Motor und Bürste mussten nachjustiert werden, um das Gleichgewicht herzustellen...

Feurig

Ein bisschen feurig ging's bei der nächsten Station zu, die der KiKu begleiten durfte. Kleine Blitze im Inneren einer Plasmakugel können abgelenkt werden, indem auf die Kugelhülle gegriffen wird. Gleich daneben stand eine Tesla-Spule, die viel höhere Spannung erzeugt. Blitze zuckten nach oben, die Mutigen fuhren oben schnell mit der Hand durch. "Ein bisschen hat's gekribbelt!", sagen die meisten. Besonders fasziniert waren aber alle davon, dass Leuchtstoffröhren hell und bunt erstrahlten, ohne dass sie direkt an eine Stromquelle angesteckt waren. In der Nähe der aktiven Tesla-Spule springt der Strom über, weil auch Luft leitet.

Hand-Steuerung

"Nur" zum Beobachten war ein Lego-Roboter, der einen wie auch immer verdrehten Rubik's Würfel scannt, ein Arm hebt dann jeweils den Würfel von der Fläche, dreht ihn, setzt ihn wieder rein, auf dass er wieder von einem anderen Arm rausgehoben und weiter gedreht wird, bis er nach kurzer Zeit gelöst ist - immer nur eine Farbe pro Würfelseite.
Im obersten Stockwerk des "Wissenschaftshauses", wo der besagte kleine Würfellöser-Roboter werkte, lagen aber auch zwei Drohnen auf dem Boden. Während die größere lediglich mit Hilfe einer herkömmlichen 'Fernbedienung gesteuert werden konnte, reichten bei der kleineren Handbewegungen. Nach oben lässt sich diese Drohne steuern, indem die Hand über einer kleinen Kamera aufwärts bewegt wird...

Sehen wie's funktioniert

Die Drohne fliegen und schweben zu lassen gefiel Elma am besten. Katarina fand den Bau des kleinen Bürstenroboters am faszinierendsten. "Ja, das war das Lustigste", meinte Kira. Auch Ylva und Enya taugte diese Station am meisten, "weil man da erlebt hat, wie der gebaut wird und funktioniert". Beim Roboterbau beeindruckte Niels vor allem, als "der kleine Motor zu vibrieren anfing, als der zweite Draht auf die zweite Seite der Batterie geklebt wurde".
Benjamin, Luis und Sebastian bedauerten, dass dieses Mal "kein Slime gemacht wurde oder wir die Rauschbrillen ausprobieren konnten."

www.sciencepool-vif.org

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