© Jutta Lenz

Kuh in der Bim
05/15/2014

Kuh in der Bim

Schüler_innen spielen und drehen schräge Geschichte über entlaufene Kuh - und die Suche nach "Knöpfchen"/Gumbica

von Heinz Wagner

Aufregung im burgenländischen Dorf Markt Allhau, in Oberwart – und in Wien. „Gumbica“ wie „Knöpfchen“ auf Kroatisch heißt, ist weg. Einfach weg. Und das war nicht nur eine der besten Kühe aus dem Stall des Bauernpaares Stur. Dieses Rind war auch Maskottchen des zweisprachigen Gymnasiums Oberwart und sollte zum 20-Jahr-Jubiläum der Schule einen großen Auftritt haben.

Mehrere Gruppen von Schülerinnen und Schülern aus Allhau und Oberwart machen sich – erst unabhängig voneinander und ganz geheim auf die Suche. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie aufeinander und entschließen sich dann doch statt in Konkurrenz gemeinsam detektivisch vorzugehen.

Währenddessen suchten Kolleginnen und Kollegen in Wien nach Themen für ein Videoprojekt. Und sehen auf einmal eine Kuh in einer Straßenbahn. Eine bunte. Angeblich. Aber sicher Spuren ihres Auftritts vor einem Blumengeschäft – zertrampelte Erde, Reste verputzter Grünpflanzen....

Das sind Szenen und „Zutaten“ des ersten bundesländer-grenzüberschreitenden Macht-Schule-Theater-Projekts „Kuh in der Straßenbahn“, das im Burgenland und in Wien aufgeführt wurde – mit Live-Schauspiel und im Bühnenhintergrund eingespielten Videosequenzen.

Interviews

Einige der Schauspieler_innen - Georg-Franz Sagmeister, Anna Katharina Krutzler, Verena Mühl, Vanessa Pfeil und Alicia Würkner - erzählen nach der Aufführung in der Liesinger Volkshochschule (Wien) dem Kinder-KURIER, wie „wir auserwählt wurden. Wer wollte, hat sich angemeldet und dann hat's ein Casting gegeben, wo wir kurz vorgesprochen haben und eine andere Figur sagen und spielen sollten.“ Bei der Premiere seien einige schon nervös gewesen, erzählen sie, „aber dann nicht mehr“. Manche hatten nicht einmal bei der Premiere Lampenfieber, weil sie schon davor in anderen Produktionen auf anderen Bühnen aufgetreten sind – in Musicals wie Alicia Würkner und Georg-Franz Sagmeister.

Aufregung

Den Filmer_innen aus der Stadt habe nur eine Szene ein wenig wackelige Knie verschafft: „Bei den Kühen als fast ganz am Schluss eine Biene die ganze Zeit herumgeflogen ist“, gestehen Sarah Elkabash, Sena Güneş und Leonela Milosević. „Und komisch war's vorm Blumengeschäft. Wir haben das ja mit dem Geschäft ausgemacht. Es wurde alles bezahlt und trotzdem hat sich eine alte Frau aufgeregt und geschimpft „Ihr bösen Kinder...“ Wir haben ihr das mehrere Male erklärt, aber erst als einer von den Erwachsenen bei den Dreharbeiten ihr das noch einmal gesagt hat, hat sie Ruhe gegeben und und „a so“ gesagt.“

Die Kuh in der Straßenbahn

im Rahmen von Macht Schule Theater

Beteiligte Schulen: Neue Mittelschule Markt Allhau, 2-sprachiges Gymnasium Oberwart, Öko-Schule Wien-Alt Erlaa

Mitwirkende Schüler_innen:

Auf der Bühne: Klemens Höller, Niklas Kahr, Anna Katharina Krutzler, Verena Mühl, Vanessa Pfeil, Goerg-Franz Sagmeister, Minel Sudić, Alicia Würkner

Beim Video: Sarah Elkabash, Sena Güneş, Daniel Haller, Leonela Milosević, Pierre Oberhauser; Technische Assistenz: Emanuel Babor Autor: Wolfgang Millendorfer Regie: Robert Koukal

machtschuletheater.at

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