Meine Kinderuni 2017

kinderuni, sponsion
Foto: Heinz Wagner Jungreporterin schreibt in der Redaktion des KURIER

Junge Reporterin beschreibt ihre diesjährigen Kinderuni-Vorlesungen und -Workshops - samt Sponsion.

kinderuni, sponsion Foto: Angelina Harranth Dieses Jahr war zum 15. Mal Kinderuni Wien. Es ist soooo cool, dass ich dabei sein konnte!!!
Am ersten Tag, dem Abholtag, gab es eine sehr interessante Familienvorlesung zu dem Thema „Gesundheit aus dem Labor, warum sind die Bakterien in unserem Darm so wichtig?“ Bei dieser Vorlesung habe ich viel über Bakterien und wo sie überall in unserem Körper sind, erfahren. Wir könnten nämlich ohne Bakterien nicht leben! Die Guten brauchen wir besonders, aber auch die Schlechten sind lebensnotwendig. Es gibt aber auch ganz schlechte Bakterien, die sehr hartnäckig sind, denn wenn sich diese Bakterien einmal eingenistet haben, wird man sie nicht mehr so schnell los. Auf Englisch werden sie auch „Superbugs“ genannt. Es war sehr interessant, so viel über die Themen „Gesundheit und Bakterien“ zu erfahren.

Epilepsie

Danach ging es am nächsten Tag gleich weiter mit der Vorlesung „Was ist denn eigentlich Epilepsie?“ Man erfuhr sehr viel Nützliches und Wichtiges im Umgang mit dieser Krankheit für das spätere Leben. Nun weiß ich gut über Epilepsie, Epileptiker und Epilepsie-Anfälle Bescheid. Es gibt das Große Übel - Grand Mal und das kleine Übel – Petit Mal. Es gibt aber auch sogenannte Abwesenheitsfälle oder Krampfanfälle und zum Beispiel auch Zuckungsanfälle. Ich habe gelernt, dass man der betroffenen Person bei einem Zuckungsanfall auf keinen Fall etwas zwischen die Zähne stecken darf, weil sich die Person sonst die Zähne ausbeißt. Man darf sie auch nicht festhalten, da man dabei sich selbst oder der Person wehtun kann. Was du auf jeden Fall machen solltest: Einen Erwachsenen informieren und den Notarzt rufen. Der Anfall sollte nicht länger als 3-5 Minuten dauern! Sonst könnte es gefährlich werden, deshalb stoppe immer die Anfallsdauer. Jetzt weiß ich auch sehr gut über Epilepsie Bescheid.

Eggheads

kinderuni, sponsion Foto: Heinz Wagner Der erste Workshop, den ich besucht habe, war rund um das Thema „Antibiotic resistance – good, bad and ugly Bacteria“ gestaltet. Da erfuhr ich wieder etwas über Bakterien, aber diesmal etwas ganz Anderes als bei der Familienvorlesung. Unter Anderem haben wir dabei auch ein langwieriges Würfelpiel gespielt. Auch dieser Workshop war wie alle anderen KinderUni-Veranstaltungen sehr spannend und interessant!

Mein zweiter Workshop war auch cool! Er hieß: „What’s going on in your brain, eggheads?“ Ich finde den Namen des Workshops echt witzig. Zuerst sollten wir magnetische von unmagnetischen Dingen unterscheiden, da der Magnetresonanz-Scanner diese Dinge anzog. Wir mussten zum Beispiel auch entscheiden, ob Holz magnetisch ist, was für mich eine klare Sache war. Es gab dort aber auch einen lustigen Jungen der meinte: „ I need to take a closer look!“ Nachdem er sich das Holzstück genauer angeschaut hatte, sagte er: „It could be magnetic! Maybe.“ J Ich legte es aber trotzdem zu den unmagnetischen Dingen, da die Sache so was von logisch war! Wir sahen uns dann auch noch die MRT-Bilder von Obst an und mussten anhand der Bilder erraten,  welche Frucht es war. Das war auch witzig, da der lustige Junge eine Himbeere als Walnuss bezeichnete. Dieser Workshop war lustig, cool und interessant!

Pechvögel

kinderuni, sponsion Foto: Angelina Harranth Meine letzte Lehrveranstaltung, an welcher ich als Ö1-Kinderuni-Reporterin teilnahm, war auf der Vet Med über Vögel und hieß: „Pechvogel gefunden, erste Hilfe bei Vögeln“ Sie war auch sehr interessant! Dabei wurden wichtige Fragen beantwortet, wie zum Beispiel: Was tut man, wenn man einen verletzten Vogel gefunden hat?
Man fängt ihn zuerst ein, am besten mit einem Casher, oder man wirft eine Jacke oder ein Handtuch über ihn, gibt ihn in einen dunklen Karton mit Luftlöchern und bringt den Vogel auf die Veterinärmedizinische Universität oder an irgendeinen Ort, wo du weißt, dass er sich dort wohl fühlt und gut versorgt wird.

Was tust du, wenn du einen Vogel an einem untypischen Ort gefunden hast? Du darfst ihn umsetzen, aber nicht weiter als 10-15 Meter entfernt, die Mutter findet den Jungvogel trotzdem! Handelt es sich um einen Wildvogel oder ein entkommenes Haustier? Das findest du heraus, indem du dir das Bein des Jungvogels genauer anschaust. Wenn es ein Haustier ist, hat es einen Ring um ein Bein.

Braucht der Vogel Hilfe? Das kannst du herausfinden, indem du den Vogel am besten 2 Stunden aus einiger Entfernung beobachtest und schaust, ob die Mutter oder der Vater kommt. Wenn ja, dann lass den Vogel bitte dort wo er ist. Wenn nicht, dann nimm ihn bitte auf die Art und Weise, die ich zuvor beschrieben habe und bring ihn an die Orte, die ich vorher genannt habe.

Darfst du einen Jungvogel angreifen oder nicht?  Ja, denn die Mutter nimmt den Vogel trotzdem noch an und kümmert sich auch noch um ihn. Sie riechen den Menschen zwar, aber es macht ihnen nichts aus.

kinderuni, sponsion Foto: Heinz Wagner Ich durfte am Ende dieses Workshops auch eine Baby-Taube in der Hand halten und sie füttern. Vor dem Füttern haben wir uns noch das Futter angeschaut. Es gab Beoperlen, die Vögel werden aber auch mit Käferlarven, Käfern und Mehlwürmern gefüttert. Beim Füttern bekommen sie eine Sonde (Schlauch) bis in den Kropf hinein geschoben. An diese Sonde wird eine Spritze angeschlossen und von dieser Spritze aus wird ein zuvor zubereiteter „Papageibrei“ durch die Sonde in den Kropf des Vogels geleitet. Man konnte die Sonde richtig im Kropf des Vogels fühlen.

Wusstet ihr, dass Baby-Tauben am Anfang gelbe Baby-Härchen haben? Erst wenn sie ein bisschen älter sind haben sie schwarze Federn und danach bekommen sie darüber ihre richtigen, bleibenden Federn - je nach genetischer Veranlagung bekommen sie unterschiedliche Farben. Dieser Workshop hat echt viel Spaß gemacht!

Danach machte ich noch als Reporterin ein Interview mit den beiden Vortragenden, bei dem ich viele Fragen stellen konnte. Wusstet ihr, dass es auch Eintagsküken gibt?
Das sind Küken, die meistens nach einem Tag an Schlangen oder auch andere Tiere verfüttert werden. Aber es werden nie Patienten der Vet Med verfüttert! Auch dieses Interview war sehr interessant!

Sponsion

kinderuni, sponsion Foto: Angelina Harranth

Nun kommen wir zur Sponsion, meinem Gelöbnis!

Dieses Jahr war ein besonderes Jahr der Kinderuni, denn die Kinderuni feierte 15. Geburtstag!
Ich war von 10-11 Uhr dabei, da nur bei dieser Sponsion auch eine Gebärden-Dolmetscherin war und ich vor zwei Jahren dazu einen Workshop besucht habe. Es war sehr interessant, wieder einmal die Gebärden zu sehen.

Heuer war schon mein 4. Jahr KinderUni und ich bin froh, dass ich wieder dabei sein konnte!! Ich habe auch schon 4 Kinderuni-Armbänder in den Farben: Orange, Rosa, Blau und Türkis.

Sponsions-Urkunde NEU Foto: Kinderuni wien Dieses Jahr wurde ich zum zweiten Mal zur
Magistra  universitatis  iuvenum multiplex
ernannt. Die Sponsion war auch sehr cool! J J J

Dort traf ich auch Heinz, den Kiku-Reporter, und da es mir einfach riesig großen Spaß macht Geschichten zu schreiben, habe ich mich auch dazu entschlossen, als Kinderkurier-Reporterin diesen Bericht über meine KinderUni-Erfahrungen 2017 zu schreiben.

Und hier wären wir dann auch schon zum Ende gekommen!

Angelina Harranth, 10

(kiku / A.H.) Erstellt am
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