Phono: David Buchwinkler, Lukas Leitinger, Stefan Salcher und Adrian Jandl

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idea.goes.app
06/14/2014

Coole Apps aus Junger Hand

JI14-idea.goes.app: Coole Apps aus Junger Hand

von Heinz Wagner

Die einen wollen House, die anderen Rock, dritte Schlager, vierte vielleicht Punk hören. Alle sind bei der selben Party oder auf Projektwoche. Streit oder Lautsprecher des Handys mit der ungeliebten Musik abstecken, andere anstecken … Konfliktmanagement unter Zuhilfenahme eines modernen technischen Hilfsmittels ist der Weg, auf den Stefan Salcher, David Buchwinkler, Adrian Jandl und Lukas Leitinger kamen. Jede und jeder bringt gleichberechtigt die eigene Musik in eine gemeinsame Playlist ein – so die Grundidee. Von der ausgehend entwickelten die Schüler der HTBLuVA Salzburg eine App, nannten sie „phono“ und gewannen die entsprechende Kategorie und neben den 2000 Euro vor allem die einwöchige Wissenschafts- und Technologie-Studienreise nach Washington.

Um sich Zusammenstöpseln zu ersparen, werden die Musikwünsche über WLAN synchronisiert, alle eigenen Lieblingssongs eingespielt und der Reihe nach abgespielt. Und nachdem ja verschiedene Systeme im Einsatz sind, spezialisierten sich die vier Schüler je auf eins. David Buchwinkler programmierte für IOS für Apples I-Phones, Adrian Jandl für Android-Smart-Phones und –Tablets und Lukas Leitinger für PC und Mac während sich Stefan Salcher um Koordination und Projektleitung kümmerte.
Die TeilnehmerInnen können auch voten und damit demokratisch die Reihenfolge festlegen. Derzeit kann die Beta-Version getestet werden, aber die Marktreife steht bevor – schneller als auch von den „phono“-Erfindern erwartet.

Gemeinsames virtuelles Reisetagebuch

Traveller’s Path
Ein unkompliziert und leicht zu führendes Reisetagebuch – in Text, Fotos und Landkarten – in Form einer App dachten sich Thomas Jirout, Jonas Keisel und Wolfgang Rumpler von der HTL Rennweg aus und nannten es Traveller’s Path. Mit dieser App können Reisende ihre Fotos, Notizen Karten, Eintrittstickets und was sonst noch immer sehr leicht teilen. Jede und jeder Mitreisende kann Einträge gestalten, sie landen auf der gemeinsamen Karte. Und sollten die Reisenden Lust haben, Daheimgebliebene zuschauen zu lassen, auch kein Problem.

Gut, so manches ließe sich auch über Facebook oder andere soziale Netzwerke auch bewerkstelligen, „aber unsere App hat den Vorteil, dass nicht alles verstreut eingetragen ist und online geht. Vor allem aber haben wir den technischen Aufwand für alle Beteiligten sehr minimiert und die App auch so programmiert, dass die Seiten schnell und problemlos laden, was besonders für manche Reisegegenden mit geringer Netzabdeckung nicht ganz unwichtig ist.“
Die eigene Reisekassa wurde mit 1500 Euro für Platz 2 aufgefettet.

diAPPetes

Mehr als eine halbe Million Menschen ist in Österreich an Diabetes erkrankt. Sie müssen genau auf ihre Blutzuckerwerte achten, und darauf was sie essen (müssen). Darüber und über die genannten Werte gilt es auch so etwas wie Buch zu führen. Lukas Tiefenböck, René Dammerer und Patrick Pirringer von der IT-HTL im niederösterreichischen Ybbs dachten sich ein App aus und lernten für ihr Diplomprojekt eigens die Programmiersprache für Android-Smart-Phones und –Tablets. Sowohl die Buchführung über die Nahrung – samt Einbau des Scannens von Strichcodes von Nahrungsmitteln – als auch die über gemessene Blutzuckerwerte, „BrotEinheiten“ und zu verabreichende Insulineinheiten lassen sich alle über die diAPPetes managen. Wenn gewünscht kann sogar automatisch eine SMS mit (bedenklichen) Werten an eine Betreuungsperson der Wahl gesandt werden. Noch ist die APP nicht öffentlich, es kann aber nicht mehr lange dauern, meinen die Schüler, die damit den dritten Platz im App-Sonderpreis belegten.

Quick-Check

Quick e-Purse Checker
Quicken? Ja, ganz praktisch, nur die Bankomatkarte vor die Kassa zu halten, keinen PIN eingeben müssen und ruck zuck schon ist bezahlt. Selbst wenn du drauf aufpasst, dass niemand mit deiner Karte zahlt, gibt’s ein Problem. Rasch ist der Überblick verloren, wieviel du schon ausgegeben hast. Um genau so quick wie zu blechen kannst, zu wissen, wie hoch dein Quick-Kontostand ist, haben Stephanie Mohr, Julia Eder und Samantha Pendl von der BHAK/HASch Wien 10 eine App für Smart-Phones ( Android und Blackberry) programmiert: Quick e-Purse Checker funktioniert ebenfalls wie das Zahlen mit der Karte über NFC (near field communication). Damit wurden sie mit einem Anerkennungspreis und 500 Euro im Bundesfinale belohnt.

Lehrlings-Simulator

Arbeitsrecht, Konsumentenrecht – wichtige Materien, die die meisten Menschen betreffen und nicht unwichtig sind. Aber Gesetze sind m eist nicht leicht zu verstehen und trockene Angelegenheiten. In Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Arbeiterkammer entwickelten Johannes Lugstein, Stefan Kettlgruber und Michael Oberauer eine App in der die Themen leicht zu überblicken und durchschauen sind und die mit spielerischen Elementen angereichert ist. Je mehr Aufgaben und Fragen richtig beantwortet werden, desto mehr kleine Games werden freigeschaltet. Manches Mal wirst du als Spieler auch von einer Kollegin oder einem Kollegen um Hilfe gefragt oder Unterstützung gebeten.
Der Lehrlingssimulator brachte seinen Programmierern einen Anerkennungspreis (500 Euro) ein.
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