Die zehn Finalist_innen des Kiddy Contest 2013 beim Performen des gemeinsamen Songs "Hammer"

© Heinz Wagner

Ihr hebt uns hoch, ihr reißt uns mit!
09/17/2013

"Ihr hebt uns hoch, ihr reißt uns mit!"

Die zehn Finalist_innen des Kiddy Contest 2013 stehen fest und stellten sich Mitte September vor - und dem Kinder-KURIER für Kurzinterviews zur Verfügung. Live-Finale am Nationalfeiertag

von Heinz Wagner

Euer Herzschlag ist unser Beat! Ihr hebt uns hoch, ihr reißt uns mit! Ohne euch da geh´n die Lichter nicht an Rock the house! Rock the house! Let´s have fun!

Ihr seid der Hammer – oooh…

Das ist ein Textauszug aus dem Song „Hammer“. Diesen performen die zehn Finalist_innen des Kiddy Contest 2013 – gemeinsam. Live sangen und tanzten sie ihn erstmals vor Publikum beim Kick-off Mitte September in einem Wiener Hotel. „Hammer“- Autoren und –Komponisten sind Norman Weichselbaum und Erwin Kiennast. Dieses Duo Operator hat vor fast 20 Jahren den Kiddy Contest erfunden. Die Songs der Teilnehmer_innen sind aktuelle Pop-Hits, für die neue, deutsche, teils witzige Texte geschrieben wurden und werden.

Mit- statt gegeneinander

Die zehn Finalist_innen stehen fest, knapp nachdem sie im Studio ihre eigenen Songs – und natürlich den gemeinsamen – aufgenommen hatten, performten sie letzteren erstmals auch live in einem Hotel an der Wiener Linken Wienzeile. Im hektischen Trubel vor dem Auftritt und zwischen diversen Foto-Shootings, TV-Aufnahmen, Autogrammen und einem Meet & Greet mit Fans gelang es dem Kinder-KURIER auch alle zehn Top-Kiddy-Contest-Teilnehmer_innen des Jahres 2013 kurz zu interviewen. Gemeinsamkeit aller: Nicht die geringste Konkurrenz zu spüren. Mehr oder minder meinen auch alle zehn, Natürlich wär’s schön, am Ende (26. Oktober) auch zu gewinnen, aber schon ins Finale gekommen zu sein, sei ein Sieg – und lieber Freundschaft untereinander als Wettbewerb gegeneinander. Witzigerweise ist es für die meisten die ersten Teilnahme am Kiddy, die sie gleich ins Finale brachte.

Im nächsten Abschnitt kommen - in alphabetischer Reihenfolge (ihrer Nachnamen) - die...

Marcel Bodner Der 12-jährige kommt aus Düsseldorf, wo er mit Deutsch und Russisch aufwuchs und „seit ungefähr vier Jahren professionell“ singt, „ich hab aber schon lange davor in einem Chor gesungen, aber in den vergangenen vier Jahren bin ich in einer Gesangsschule, wo ich auf Solo trainiere.“ Bei zwei Bewerben ist er bisher gestartet – „bei der Berliner Perle habe ich den vierten Platz gemacht und bei einem Contest in Litauen gleich zwei erste Plätze – einmal mit einem Solo und auch noch im Duett.“ Und dennoch ist es beim Kiddy-Contest, an dem er zum ersten Mal teilnimmt, „für mich schon ein großer Erfolg, dass ich es ins Finale geschafft habe.“ Wie die meisten ist er mit seinem Song – „ich hab kein Netz“ nach James Arthurs „Impossible“ „sehr zufrieden, weil es so vielseitig ist – es gibt hohe Töne, aber auch tiefe, einfach eine große Bandbreite“.

Viola Dillinger Zu den Ältesten des Finales zählt die Wienerin mit ihren 13 Jahren. „Ich hab den Kiddy Contest schon als ich klein war oft geschaut, aber früher hatten die Finalisten ja eine Tour und da meinten meine Eltern, es wäre blöd, weg zu fahren, ja und jetzt hab ich halt zum ersten Mal auch mit gemacht, irgendwie bin ich froh, dass ich gewartet habe, wer weiß ob ich früher schon so weit gekommen wäre.“ Viola Dillinger besucht den musikalischen Zweig der AHS in der Boerhaavegasse „da haben wir so vier, fünf Stunden Musik und noch zwei Stunden instrumental“. Sie spielt Saxofon „seit ich zehn bin, weil man da auch viel Popsongs spielen kann und es doch leichter ist als Klavier.“ Mit „schönen Dank auch“ (Original: The Makemakes mit „The Lovercall“) „bin ich voll zufrieden, weil der Song sehr gut zu mir passt“.

Vanessa Dollinger„Seit ich reden kann, sing ich“, erinnert sich die 11-Jährige aus dem Kärnter Pubersdorf. „Aber lange hab ich immer nur zu Hause, und bei der Oma und im Auto gesungen.“ Erst mit der Schule kamen auch Auftritte, vor drei Jahren begann sie Gitarre zu lernen und geht nun auch in Klagenfurt in eine Schule mit Musikschwerpunkt. „Den Kiddy hab i immer angeschaut, aber mitgemacht hab ich heuer zum ersten Mal, ein bisschen nervös bin ich jetzt schon vor unserem Auftritt, nicht so viel wie bei der Audition, aber so mittel“.Dafür ist sie mit ihrem Song (Bauchgewitter nach Nellys „Hey Porsche“) ganz glücklich, „erstens ess ich selber sehr, sehr gerne Süßigkeiten und da krieg ich manchmal wirklich Bauchgewitter und außerdem ist das Originallied mein Lieblingssong.“

Olivia Goga Als die jetzt Zehnjährige aus St. Pölten (NÖ) „drei war, hab ich den Kiddy zum ersten Mal ang‘schaut, da bin ich noch auf dem Schoß von meiner großen Schwester gesessen. Selber hab ich immer einfach so geträllert und beim Kiddy versucht mit zu singen und im Kirchenchor sing ich schon lange.“ Auf die Frage nach ihrem Lieblingslied vergangener Jahre nennt sie „Prinzessin“ von Lisa König (2005). „Das Lied („Ich bleibe auf“ nach Capital Cities‘ „Safe And Sound“) passt sehr gut zu mir, weil ich auch immer lang aufbleib. Das heißt eigentlich muss ich um 8 ins Bett, das mach ich auch und dann lese ich ganz lange, da wird’s sehr spät, das darf die Mama eigentlich nicht wissen..“ – „Dann sollt ich’s aber doch nicht schreiben“, wirft der KiKu-Reporter ein, was Olivia goga kontert „naja, sie weiß es aber eh, dass es schon auch 11 werden kann“. Und was liest sie am liebsten? „Die 3 !!! und andere Krimis und Abenteuer!“ Gewinnen ist ihr nicht besonders wichtig, „da befreund ich mich lieber mit den anderen als gegeneinander zu kämpfen. Und im Finale zu stehen, heißt ja auch auf der CD zu sein und sowieso bekannt zu werden.“

Amelie Gabryszak Mit acht Jahren ist sie die jüngste Finalistin dieses Jahres. Die Innsbruckerin „wollt schon früher bei einer Singshow mitmachen, bei einer in Deutschland, dann hab ich vom Kiddy Contest gehört, mich beworben und es gleich ins Finale geschafft, obwohl ich damit nicht g’rechnet hab. Es ist einfach voll toll. Und jetzt ist es auch nimmer wichtig, ob ich gewinne, des brauch i net. Alle haben schon gesiegt, die ins Finale gekommen sind.“ Amelie Gabryszak singt vor Publikum „schon seit dem Kindergarten – im Chor und allein“. Nervös ist die quirlige Tirolerin – wie sie sagt, „nicht“ und strahlt das auch wirklich aus. Wie praktisch alle ist sie mit ihrem Song („Die Tür der Zeit“/Original: Millionen Lichter von Christina Stürmer) „sehr zufrieden, weil das Original ist echt mein Lieblingslied und auch den neuen Text find ich cool“.

Ronja HarschDie 13-Jährige kommt aus dem deutschen Niederkassel und hat „die ersten Töne gesungen als ich ganz klein war. Und immer leidenschaftlich, aber ich hab nie Gesangsunterricht genommen. Geliebäugelt mit der Teilnahme am Kiddy Contest „hab ich schon oft, aber immer hab ich’s irgendwie verpasst, mal war ich zu spät dran, dann hab ich’s ganz verpasst und heuer hab ich mich rechtzeitig beworben, aber nie damit gerechnet, weiter zu kommen. Und als ich dann bei der Audition gegen eine Jessy angetreten bin, die schon in Deutschland in einer Fernsehshow war, hab ich erst gar nicht gedacht, dass ich eine Chance hätte, weiter zu kommen.“ Es hat dann doch geklappt, „und da bin ich total ausgeflippt als ich es erfahren habe“.„Aua!“, der Song nach Taylor Swifts „I Knew You Were Trouble“ „passt zu mir, vor allem stimmlich mag ich ihn“.

Siri Kotschnig „Seit ich baby-fuzzi bin, sing ich“, gesteht die 12-Jährie aus Klagenfurt. „Mein Papa macht Musik und so bin ich schon früh auf Bühnen in Jazzclubs aufgetreten und bei Geburtstagspartys. Am liebsten mag ich selber aber Rockiges und Pop.“ Den Kiddy Contest „schau ich seit ich 5 bin, ich hab mich auch schon öfter bewerben, aber die ersten zwei Mal bin ich gar nicht weiter gekommen, beim dritten mal war ich bei den Top 2o und heuer hab ich’s ins Finale geschafft.“ Das frühere Scheitern sei nie ein Problem gewesen, „ich hab gedacht, ich gönn’s den anderen und probier’s eben selber immer wieder und es hat sich ausgezahlt“. Mit „Magnet“ (Original „Let Her Go“ von Nelly) „bin ich total zufrieden, weil es ein Lied ist, das richtig unter die Haut geht“.

Lisa Mikolaschek „Nie im Leb‘m hab i dacht, dass i’s ins Finale schaff“, gesteht die Elfjährige aus dem burgenländischen Wiesfleck (3-Ländereck mit Steiermark und Niederösterreich) mit hörbar steirischem Akzent. Wie sie reagiert habe, als sie’s erfahren hat? „i bin gsprungen und hab g’stampft und meine Freindinnen hab’n sie a voi g’freit“. Schon im Kindergarten hatte Lisa Mikolaschek musikalische Früherziehung, besuchte dann neben der Volks- noch die Musikschule und ist jetzt in einem Musikgymnasium. Ihr Instrument ist das Klavier, „ich üb auch sehr gern, bei schwierigeren Liedern brauch i a bissi länger, bis is’s kann“. am liebsten hört sie selber Pop „und a Schlager und Musical – i bin a bei der Stage Dance Company“. Als bekannt wurde, dass sie’s ins Finale geschafft hat, „hab’n die von der Tanzschui a Überraschungsparty g‘schmissn, sie san mit Autos und Blumen zu unserm Haus kumman und hab’n g’hupt!“ „Der Gitterbettprinz“ (nach Leslie Clio, „I couldn’t Care Less“) taugt mir sehr, weil der englische Song is mei Lieblingsliad.“

Carina SeebacherDie nunmehrige elfjährige Grazer Musikgymnasiastin aus Kalsdorf besuchte schon neben der Volksschule eine Musikschule und lernte Klavier spielen. „So jeden zweiten Tag üb ich 25 Minuten bis a halbe Stund“, was sie „abwechselnd oft ganz gern, manchmal weniger gern“ tut, „des hängt davon ab, ob mir die Lieder g’fall’n, die i grad üben muaß. Pop mag i sehr gern, Klassik weniger“.Ein „bissl anstrengend, aber nur a bissl“ sei es für sie gewesen, nach der Audition ein neues leid („Wir protestieren“ nach Leslie Clios „Radioactive“) zu lernen, „aber ich mag’s eh sehr, weil mri auch das englische Original sehr gut gefällt“.

Jakob Silye „ich sing einfach so ganz gern und wollt’s mal ausprobieren, drum hab ich mich zum Kiddy Contest angemeldet“, erzählt der 12-jährige Wiener. „ich hab das echt nur so zum Spaß gemacht und nie damit gerechnet, dass ich’s weiter schaff. Irgendwie war’s dann auch ein bisschen komisch, als ich’s erfahren hab. Ich war grad mit Freunden unterwegs, da kam die SMS, dass ich weiter gekommen bin und ich hab mich halt sehr g’freut, meine Freunde haben sich zuerst nicht gleich ausgekannt.“ „Bilder im Kopf“ (Sido) waren das Vorbild für seinen Song „Das Arche-Noah-Hotel“ – „und damit bin ich sehr zufrieden, weil ich Sido mag“.

Alle zehn Finalist_innen

Kiddy Contest 2013, Kick-Off

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Interviews mit den Finalist_innen, der Modratorin, den Macher_innen des Kiddy Contest – zum zweiten Mal betätigt sich India Callender als junge Reporterin für den Kiddy-Partnersender. Die 12-Jährige kennt den Contest auch von der anderen Seite. 2011 sang sie „Meine komplett verrückte Welt“ (Original: „You And Me“ (Milow)) im Finale des Kiddy Contest. Auch wenn ihr das Interviewen und die Ansagen der Backstage-Reportagen gefallen, „will ich lieber Sängerin oder Schauspielerin oder Modedesignerin werden“, verrät sie dem Kinder-KURIER zwischen zwei ihrer vielen Einsätze als TV-Reporterin beim Kick-Off für ihre Nachnachfolger_innen. Auf dem Weg zur Sängerin besucht sie die Staatsopernschule und singt im Chor - am Kick-off-Tag und ihrem Großeinsatz stand sie bei Carmen auf der Bühne, tags darauf stand Othello auf dem Programm.

Alle zehn werden ihre Songs, die sie im Studio bereits für die CD aufgenommen haben, live in der Halle F der Wiener Stadthalle singen. Am Ende der ebenfalls live ausgestrahlten Sendung (auf Puls 4) wird die Siegerin/der Sieger bekannt gegeben. Moderiert wird die Show wie im Vorjahr von Arabella Kiesbauer.

Infos

Kiddy Contest 2013 – Das Finale Wiener Stadthalle, Halle F 18 – 20.15 Uhr Live auf Puls 4 Zum Nach-Schauen ab dem Folgetag aufwww.puls4.com

Das Album Kiddy Contest Volume 19, erscheint am Tag vor der Live-Show bei Sony Music in Österreich, Deutschland und der Schweiz – sowohl als CD als auch als Download, Streaming und Klingeltöne

www.kiddycontest.com

... vom Kick-Off

Kiddy Contest 2013, Kick-Off

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