Kiku
05.12.2011

"Gemüsekrise" gewinnt Kiddy Contest 2011

Interviews mit Finalist_innen - vor der Entscheidung

Samstag am späten Nachmittag fiel die Entscheidung im Finale des Kiddy Contest 2011. Platz drei ging an den 12-jährigen Mathias Rodler mit "Ich will ein DJ sein" (Original: "Call my Name" von Petro Lombardi). Ein Jahr jünger ist die "Silbermedaillengewinnerin" Katrin Kogler, die mit "Mathe mag ich nicht" (Original: "A Night like this" von Caro Emerald) die zweitmeisten Stimmen bekam. Den Sieg und damit die Kiddy-Statue hlte sich Celina Müller (11) mit " Gemüsekrise" (Original "Higher" von Taio Cruz feat. Kylie Minogue).
Mehr dazu findest du auf der Homepage Medieninsider (siehe Link unten)
Im Folgenden Interviews mit Finalist_innen, die der Online-Kinder-KURIER vor dem Finale geführt hatte.

Gespannt

Celina Müllner (12), aus dem Burgenland, ist schon sehr gespannt auf den Kiddy Contest. "Wir haben gestern fast den ganzen Tag geprobt. Es war ziemlich anstrengend!", meint die Schülerin. Das Besondere an der werdenden Sängerin sind die pinken Stränen in ihren Haaren. Ihre Hobbys sind: Schwimmen und Rad fahren. Celina singt den Song ""Gemüsekrise" (Original: "Higher"/ Taio Cruz feat. Kylie Minogue).

Schönste Zeit...

Katrin Kogler (11) aus Vöcklabruck ist schon aufgeregt. "Ich freue mich sehr bei diesem Wettbewerb dabei zu sein. Ich glaube, dass wird so ziemlich die schönste Zeit in meinem Leben sein", erzählt sie. Die Schülerin hat während dem Auto fahren erfahren, dass sie im Kiddy Contest dabei ist. "Der Papa musste schon ein bissal beim Fahren aufpassen, weil er sich so für mich gefreut hat", kichert sie. Katrin hat bereits schon einige Auftritte hinter sich, wie etwa beim Donauinselfest. Dort ist mit ihrer Band namens "Crazy Five" aufgetreten. "Ich bin gespannt wie der Kiddy Contest wird. Aber ich glaube, dass meine Chancen ganz gut stehen, auch wenn die Konkurrenz groß ist", sagt das Mädchen. Im Finale wird sie den Song "Mathe mag ich nicht" (Im Original: "A Night Like This/ Carola Emerald) performen.

Musikschule

Mathias Rodler (12) besucht eine Musikschule und hat sich für den Kiddy Contest per Internet beworben. Auch er schaut sich die Sendung schon seit genehmer Zeit an. "Ich bin schon etwas nervös, aber das wird schon irgendwie hinhauen", sagt der Junge. Er versteht sich äußerst gut mit den anderen Teilnehmern. In seiner Freizeit spielt er Gitarre und Keyboard. Matthias wird im Kiddy Contest das Lied "Ich will ein DJ sein" (Original: "Call My Name"/Pietro Lombadi) performen.

In die Klasse gestürmt

India Callender (10) hat mitten in der Schulstunde erfahren, dass sie beim Kiddy Contest mit dabei ist. "Meine Mama ist plötzlich in die Klasse gestürmt und hat mir gesagt, dass ich im Finale bin. Sie arbeitet nämlich gegenüber von meiner Schule. Ich habe mich so gefreut! Auch meine Klassenkollegen waren stolz auf mich und haben mich gleich umarmt", lacht India. Die Schülerin hat sich eigentlich aus Spaß beworben. "Dadurch hab ich mich gleich doppelt gefreut", sagt die Wienerin. Eins ist sicher: Auf jeden Fall wünscht sich India einen Beruf, bei dem sie Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert: Entweder Sängerin, Clown oder Kindergärtnerin. Sie wird im Kiddy Contest mit dem Song "Meine komplett verrückte Welt" (Im Original: You and Me/ Milow) auftreten.

Zugeteilt

Anna Prütz (11) aus Berlin hat den Kiddy Contest viele Jahre mitverfolgt. "Letztes Jahr war meine Freundin Paula dabei. Und jetzt bin ich dabei! Es ist so toll!", so die Gymnasiastin. Das Mädchen hat in der Pause von ihrer Teilnahme am Finale erfahren. "Es war gar nicht so einfach den Text zu lernen", sagt die Nachwuchs - Sängerin. Anna singt den Song "Schnee" (Original: Stay/Hurts) Anzumerken ist dabei, dass sich die Kids, die Songs nicht selbst aussuchen dürfen. Die Lieder werden den Kindern zugeteilt. Es wird aber darauf geachtet, dass das Lied vom Text her zu den TeilnehmerInnen passt.

Wirklich Oma-Fan

So singt Karyna Verba (13), ursprünglich aus der Ukraine, den zu ihr passenden Song "Ich bin ein Oma-Fan" (Original: "Born this Way"/Lady Gaga). "Ja, ich bin wirklich ein Oma Fan. Leider kann meine Oma zum Finale nicht kommen, da sie schon etwas älter ist. Aber sie wird die Sendung bestimmt mitverfolgen", berichtet die 13-Jährige. Sie konnte Tage lang nicht schlafen, weil sie so aufgeregt war, ob sie im Kiddy Contest auftreten darf oder nicht. All ihre Freunde freuen sich für sie. "Ich fühle mich schon wie so ein kleiner Star", lacht sie. Ob sie gewinnen wird oder nicht, ist Karyna nicht so wichtig. "Wir sind schon alle sehr weit gekommen. Dabei sein ist alles", sagt diese bescheiden.

Musik-Gym

Else Mack (10) besucht ebenfalls ein Musikgymnasium. "Ich liiiebe den Kiddy Contest. Am ersten Schultag hat mich der Papa angerufen. Er hat am Anfang gescherzt und ich wusste nicht was los war. Dann hat er mir erzählt, dass ich im Finale bin. Ich bin sofort aufgesprungen!" lacht die Schülerin. Else hat schon einige musikalische Erfahrungen gesammelt, wie etwa letztes Jahr bei der Miniplayback Show. Ihr größter Traum ist es Sängerin zu werden. "Ich denke, jeder kann gewinnen. Wir sind wirklich alle gut", berichtet Else. Sie wird den Song "Hier stinkt was" (Original: Hollywood Hills/Sunrise Avenue) im Finale vorstellen.

Weiteres...

Weitere TeilnehmerInnen sind Sarah Bednarz (11) mit dem Song "Der Ohrwurm" (Original: "Mr. Saxobeat"/Alexandra Stan), Andrea Lienbacher (9) mit "Wenn der Blechmann klopft" (Original: "Lipstick"/Jedward) und Michael Samek (11) mit "Sie hat mir mein Herz geklaut" (Original: "Grenade/Bruno Mars).

Kiddy-"Väter"

Dieses Mal ist der Kiddy Contest wieder etwas komplett anderes. Es sind so unterschiedliche Typen dabei. Wir haben teilweise mehr Einzelkämpfer, aber die Gruppendynamik bleibt", erzählt Erwin Kiennast. Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal viele zahlreiche Bewerbungen, etwa um die 2000, für den Musikwettbewerb. "Wir haben zu zweit entschieden, wer weiterkommt und nicht. Wir haben wirklich die besten ausgesucht. Die Entscheidung war nicht so schwer", erklärt der musikalische Leiter des Wettbewerbs. Das Besondere an der Show ist, dass die Kids einen bekannten Popsong mit einem neuen deutschen Text singen.

Auch DSDS-Star Marco Angelini war beim Kick Off vom Kiddy Contest anzutreffen. "DSDS war eine super Zeit. Es war ein Jugendtraum, den ich mir erfüllt habe. Ich habe gelernt, wie das Businessgeschäft abläuft. Es war auf jeden Fall eine gute Erfahrung", sagt der ehemalige DSDS-Sänger. Marco ist vom Kiddy Contest sehr begeistert. "Ich finde es toll, wenn man Kindern die Möglichkeit gibt bei so einer Show ihr musikalisches Talent zu zeigen", sagt der Sänger. Welchen Tipp würde er einen/einer werdenden Sänger/in geben? "Wichtig ist es authentisch zu sein. Man muss aufpassen, dass mich nicht in eine Schublade gesteckt wird. Am besten lässt man die Schule parallel laufen, da man sich auf das Musikgeschäft nicht allein verlassen darf", rät Marco.