Geisterhafte Klänge

Das kleine Gespenst
Foto: Karim-Zaatar

"Das kleine Gespenst" als Kinderoper gastiert derzeit im Dschungel Wien

Otfried Preusslers bekannte Geschichte „Das kleine Gespenst" als Kinderoper beginnt genial – mit gespenstischen wirkenden Klängen – gespielt auf einem dafür ideal geeigneten eher ungewöhnlichen Instrumente, einem Theremin. Vor rund 100 Jahren von einem Russen namens Lew Termen erfunden, werden Tonhöhen und Lautstärken erzeugt, ohne das Instrument selbst zu berühren. Zwei Antennen erzeugen elektromagnetische Felder – und durch das Eingreifen in die Luft über und neben diesen gebogenen Metallstäben wird gespielt.

Rollendes Gespenst

Das kleine Gespenst Foto: Karim-Zaatar

Aber auch das Zusammenspiel der anderen drei Musiker_innen mit den Sänger_innen ergibt ene schöne, runde – teils märchenhafte – Oper.

Cool wirkt auch das Gespenst, das immer wieder flott auf Heelys (Sportschuhen, die im Fersenteil eine Rolle eingebaut haben) über die Bühne rauscht.

Während sich der erste Teil vor der Pause schon ein wenig zieht, ist der zweite deutlich kurzweiliger.

Infos

Das kleine Gespenst Foto: Karim-Zaatar

Das kleine Gespenst
Kinderoper nach dem gleichnamigen Buch von Otfried Preußler
Wiener Taschenoper & Opernhaus Graz

Komposition: Walther Soyka
Libretto: Bernhard Studlar
Inszenierung: Jevgenij Sitochin
Bühnenbild, Kostüme: Birgit Kellner
Licht: Reinhard Traub
Flöte: Cordula Bösze, Klarinette: Reinhold Brunner, Akkordeon: Walther Soyka, Theremin: Robert Hofmann
Darsteller_innen: Theresa Dlouhy (Gespenst), Wilfried Zelinka (Uhu Schuhu/Bürgermeister), Katharina Einsiedl (Jutta), Wolfgang Schwaiger (Günther), Lisa Maria Jank (Sekretärin), Julian Kumpusch (Burgherr, Graf Rudolf/Polizist)

Bis 29.April
Dschungel Wien, 1070, MuseumsQuartier

Weiterführende Links

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?