Gefahren im Internet: Jugendliche an der "Helpline"

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Foto: Walter Schweinöster Lebhafte Diskussion: Datenschutz, Mobbing. Suchtverhalten und dubiose Internetbekanntschaften: Die Schüler warfen Fragen über Fragen auf

"Standpunkt": Schüler diskutierten bei KURIER-Runde in Salzburg

Gibt Facebook Daten an Dritte weiter? Wie reagiert man bei Cybermobbing? Wie viele Schüler sind internetsüchtig? Die Diskussionsreihe "Standpunkt" – ein gemeinsames Projekt von Unterrichtsministerium, ORF und dem KURIER – widmete sich am Donnerstag in Salzburg dem Thema Gefahren im Internet.
Schüler diskutierten mit Experten und dabei wurde vor allem eines deutlich: Auch die Generation Facebook – mit Internet und Smartphone auf Du und Du – hat erstaunlich viele Fragen zum Thema.

"Mobbing passiert vor allem im Schulumfeld und Freundeskreis. Das Internet ist nur eine zusätzliche Plattform", erklärt etwa Barbara Leiblfinger-Prömer, Psychologin für die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg. Wie das ist, wenn jemand mit Fake-Accounts, also gefälschten Profilen im Internet böswillige Unwahrheiten über einen verbreitet, will eine Schülerin wissen. "Die Urheber sind hier meist rasch zu eruieren. Das Strafrecht sieht bei Mobbing durchaus Strafen vor."
In diesem Zusammenhang wurde auch über das Pilotprojekt "Cyberhelp" informiert, wo Jugendliche andere Jugendliche online beraten. Zwei Stunden täglich, via Chat oder Facebook-Nachricht. "Viele Jugendliche wenden sich lieber an Gleichaltrige. Hier wird viel leichter preisgegeben, was tatsächlich ,Sache‘ ist."

 

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(kurier) Erstellt am
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