FIFA 15

© Heinz Wagner

Game City
10/11/2014

Drei Tage zocken im und ums Rathaus

Drei Tage ist das Rathaus in Wien in Händen von Computer- und Konsolen-Spielern!

von Heinz Wagner

Alle fünften Klassen des Bernoulli-Gymnasiums verbrachten den Freitag in der siebentgrößten Stadt Österreichs. So begrüßte die achte Game City im Wiener Rathaus ihre Besucher. Ob Computer- oder Konsolenspiele, ob direkt an Controllern und Tastaturen oder wie bei manchen Tanzspielen in Bewegung, ob schreiend oder als Zombie geschminkt – Kinder und Jugendliche stürmten die Veranstaltung. Die einen probierten dies und das aus, die anderen maßen sich in e-sportlichen Wettkämpfen.

Zocken ist nicht Realität!

Meli und Sümi aus dem Bernoull Gymnasium straften alle jene Lügen, die mein(t)en, Computerspiele würden zu Gewalt führen. Sie beiden vertieften sich in das Fußballspiel Fifa 15 – mit vielen Vorteilen für Sümi, die beim Lokalaugenschein des Kinder-KURIER über das 3:0 jubelte. Das (noch immer) häufig kolportierte Vorurteil tut sie mit einem Lächeln ab: "Ich kann ja wohl zwischen Realität und Spiel unterscheiden! Am meisten interessiert mich ja, wie diese Welten aufgebaut sind, wie die Story funktioniert. Und da kann ich schon am Abend so zwei bis drei Stunden zocken." Ihre Kollegin Sümi speilt "so alles Mögliche, am liebsten MMORPG (Massively multiplayer online role-playing game), aber nur wenn ich Zeit habe, für die Schule brauch ich ja schon so einiges."

12-Jähriger zeigt's dem Stadtrat

In der doch deutlich weniger hektischen Kinderzone der wienXtra-spielebox erklärt am Freitagvormittag der 12-jährige Edin dem erwachsenen Christian Oxonitsch, von Beruf Stadtrat, der die Game City eröffnet hat, wie das Konsolen-Fußballspiel geht. "Ich hab ihm alles eingestellt, dann hat er eh ganz gut gespielt", berichtet er dem KiKu.

In diesem Bereich können Kids auch mit dem Online-Freeware-Programm Scratch eigene Levels zu einem Drachen-Labyrinthspiel entwickeln.

Buntes Rathaus

Das Rathaus ist belebt und bunt – vier junge Besucherinnen präsentieren sich dem Kinder-KURIER mit verschiedenen Haarfarben. Auch wenn junge Leute dominieren, so sind auch manch „ältere Semester“ anzutreffen, nicht nur bei der Fachtagung FROG (Future an Reality of Gaming). Die einen spielen, die anderen wollen sich informieren, was ihre Kinder spielen (sollen).

Indie-Zone

Bei der diesjährigen Game City gibt es neben den Auftritten der großen Spiele- bzw. Konsolenanbieter auch erstmals eine "Indie"-Zone. Kleine, unabhängige österreichische Spiele-Entwicklerfirmen stellen sich und ihre Games vor. "Schein" ist ein Jump’n’Run, in dem ein tragbares Licht die zentrale Rolle spielt, das ein- und ausgeschaltet werden kann. "Senoi" verbindet Spielen am Smartphone mit realer Bewegung. Beispielsweise "erntest" du beim Vorbeigehen an einem Bankomaten Geld in deinem Spiel.

Schreien

Bewegung erfordern auch so manche Spiele wie Just dance oder andere. Auch herzhaft schreien ist an zwei Stellen angesagt – in der "Schrei-Box" des wienXtra-medienzentrums sowie bei einem Gewinnspiel rund um ein Zombiespiel namens "The Evil Within".

Was der Besuch im Wiener Rathaus bringt? Ausprobieren – Nicht nur in dem oben genannten – natürlich kostenlos downloadbaren Spiel!

Infos

Die Game City hat noch Samstag und Sonntag (11. Und 12. Oktober) jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Rathaus Wien, 1010, Friedrich-Schmidt-Platz (U2-Station Rathaus); Eintritt frei!
www.game-city.at/

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