Kiku
19.05.2017

Experimentierfreudige Jugendliche

Zum dritten Mal fand eine Wissenschaftsmesse der vierten Klassen des Wiener Gymnasiums Sacré Coeur am Rennweg statt.

Plastik aus Milch, Rosinen wieder in Weintrauben verwandeln, Wachs als Kleber, Slime aus im Haushalt verfügbaren Materialien, Hard- und Software für einen kleinen Roboter, der per Ultraschall-Sensoren bei jedwedem Hindernis stoppt, wie muss ein Ball getreten werden, damit er eine Kurve um die Mauer herum macht? Das und noch viel, viel, viel mehr stellten Jugendliche aus vier vierten Klassen des Gymnasiums Sacré Coeur bei der – nunmehr – dritten Wissenschaftsmesse in ihrer Schule diese Woche vor. Wochenlang hatten sie die Laborräume ihrer Schule vor allem aber viel in ihrer Freizeit geforscht, experimentiert.

Nicht aufgeben!

Vieles ist auf Anhieb gelungen, anderes musste verworfen und neu gedacht oder probiert werden. Vegane Gummibären 1.0 wurden beispielsweise selbst nach einem Monat im Kühlschrank nicht wirklich fest, weswegen die jungen Forscherinnen dieses Experiments, andere Mixturen ausprobieren mussten. Jungs, die Hard- und Software für einen Roboter entwickelten, der dank Ultraschall-Sensoren bei Hindernissen stoppt, „mussten zwei Mal für die Stromversorgung umbauen“.

Der Kinder-KURIER schaute und hörte sich bei der Science Fair am Rennweg um. Im Folgenden in der Bilder-Strecke Fotos – samt Texten über 20 der 31 vorgestellten Projekte.

... über 20 der 31 Projekte der Science Fair 2017 im Sacre Coeur

Science Fair im Sacre Coeur, 2017

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Tintenkiller selber herstellen wollten Kathi Schäfer, Sherin John, Alexandra Oppolzer und Monika Božić. Und sie taten’s – aus drei verschiedenen Natrium-Verbindungen und deren Lösch-Fähigkeit verglichen die vier Schülerinnen.

In Wien könnte der Titel des Projekts von Paul Schachhuber und Maximilian Falkner zu Verwirrung führen. Grätzel sind hier kleine Viertel innerhalb eines Bezirks. Doch der Schweizer Michael Grätzel erfand vor rund einem Viertel-Jahrhundert Farbstoffsolarzellen zur Umwandlung von Licht- in elektrische Energie. Damit ...

... befassten sich die beiden Schüler und wurden so zu „Stromproduzenten“.