Einmalig, aber bitte nicht nur ein Mal!

Ein großartiges Stück Musiktheater wird wieder aufgenommen! "Estelle" am 9. März im Ronacher.

Schon ein paar Stunden Lokalohrenschein bei Orchester- und Gesangs-Proben ließen viel erwarten. Die Uraufführung aber ließ diese Eindrücke verblassen. Fulminant, großartig, eine Wucht, ur-cool, „Bombe!“. Gute zehn Minuten Standing Ovations. Das Publikum im vollbesetzten Wiener Ronacher war aus dem sprichwörtlichen Häuschen. Das satirische Märchen-Musical „Estelle – Aus dem Leben eines Superstars“ mit mehr als 100 Mitwirkenden auf der Bühne – Instrumente, Gesang, Tanz, Schauspiel - und Dutzenden hinter den Kulissen und rund um die Produktion begeisterte.

Wiederaufnahme

10.000 Euro wurden als Reinerlös aus der Premiere an "Licht ins Dunkel" kurz vor Weihnachten übergeben. Und nun steht es fest: "Estelle - Aus dem leben eines Superstars" wird wieder aufgenommen. Am 9. März um 19.30 Uhr kann es im Wiener Ronacher erlebt werden.

Große musikalische Bandbreite

Estelle, die Show Foto: © 2014 Andreas Müller Faszinierend die große musikalische Bandbreite von der stillen Ballade über fetzige Rock-Nummern bis zu zwischen Heavy und fast Death angesiedeltem Metal. Mitreißend die überragenden Sängerinnen und Sänger. Und nicht zu vergessen die Geschichte. Sie beginnt beim Nichts und knapp danach einem überraschenden Knalleffekt. Dieser „Urknall“ verteilt Projektionen von planeten- und sonnenartigen Glanzlichtern ins Publikum, womit dieses sozusagen im All schwebt.

Estelle, die Show Foto: © 2014 Andreas Müller Leben auf der Erde mit Klängen, Tönen und Musik – samt dem Weg der jungen Musikerin und Sängerin Jenny zu einem Musikproduzenten. Der sich nicht und nicht den Namen der jungen Künstlerin merken will, der ihren Song durch die „Wurschtmaschine“ eines 08/15-Hit-Rezepthandbuchs bis zur Unkenntlichkeit ummodelt, dabei aber vieles aus gängigem Musikbusiness auf die Schaufel nimmt.

Ummodeln

Estelle, die Show Foto: © 2014 Andreas Müller Das Management mit Weltmedienzentrum und Media-Göttin modelt auch gleich Jenny um – vom Outfit bis zum Namen. Als Estelle startet sie ihre Karriere, die sie immer einsamer werden lässt. So nebenbei begegnet sie einem, den das System einst auch groß gemacht, nun aber wieder ausgespuckt hat.

"Nebenbei"

Estelle, die Show Foto: © 2014 Andreas Müller Apropos „nebenbei“: Dass hier neben Profis auch Amateur_innen am Werk sind, fällt nicht auf. Und noch ein „nebenbei“: Co-Komponist, -Texter, Sänger, Pianist und Keyboarder Florian Angerer bzw. Sängerin und Darstellerin der Jenny-Wegbegleiterin Idealismus, Marion Kaindl sowie noch einige Mitwirkende wie Dino Banjanović, der schmierige Plattenboss Tom Snyder, sind blind. Aber echt nur nebenbei, sie wurden von Produzent sowie Co-Autor Helmut Karmann genau nur deswegen ins Team geholt, weil sie einfach Topsänger_innen sind.

Mehr Infos: "Aus Spaßprojekt wurde Riesending"

(KiKu) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?