© Heinz Wagner

Drehbesuch
07/15/2013

Durch den Mistkübel zur geheimen Schreibwerkstatt

Reportage vom Dreh zu "Von 0 auf 111", die Enstehungsgeschichte von Tom Turbo; Sein Setbesuch, Interviews mit dem Autor und den beiden Hauptdarsteller-Kindern

von Heinz Wagner

Vor der Affeninsel starten Karo und Klaro, laufen los. Hin zum wohl berühmtesten Fahrrad (nicht nur dieses) Landes, kurz über Tom Turbo hinweg, Deckel des großen Mistkübels aufreißen, rein springen, Deckel zu, „verschwunden“. Abgetaucht zum geheimen Schreibbüro. Dort treffen Theresa Dobersberger-Sova und Nepomuk Krisper, die beiden die Karo und Klaro im ersten Tum-Turbo-Kinofilm spielen, auf Thomas Conrad Brezina. Der Film „Von 0 auf 111“, der knapp vor Weihnachten in die Kinos kommen soll, erzählt die Vorgeschichte, wie es zur Erfindung des sprechenden, fliegenden und sonst noch 109 Tricks beherrschenden Fahrrades kam.

... im Interview mit dem KiKu

Der Film ist, wie der Autor dem Kinder-KURIER erzählt, „eine Mischung aus meiner echten Ursprungsidee, den Büchern und der Fernsehserie. Die hab ich hier zusammen geführt. Hier gehen wir so durch den Zoo, sie treffen mich als Autor und ich sag ihnen, dass ich nach einer neuen Geschichte such, nach einem außergewöhnlichen Detektiv, einem sprechenden Pferd oder Zebra. Und die Kinder sagen „na geh...“ auf einmal sehen wir ein Fahrrad und sie sagen: „das ist es, ein sprechendes Fahrrad.“ Dann frag ich: „Wie soll denn so was ausschauen?“ und sie sagen: „Wir zeichnen’s und zeigen’s dir dann!“

Und dabei kam auch die Idee mit den 111 Tricks?
Das war bei mir damals auch so. Das Fahrrad soll jedenfalls viele Tricks können. Und wir reden dann so. 99 klingt so nach Billigpreisangebot, 100 ist’s auch nicht, aber 111 – daspürst du, das passt.

Hast du damals wirklich 111 gefunden und dir eine Liste gemacht?
Ja, ich hab 111 gefunden, aber während des Schreibens an den Büchern und den Folgen der Serie in den 20 Jahren ist mir natürlich schon noch der eine oder andere eingefallen, dann musste aber ein anderer ruas, ausgetauscht werden.“

Mit dem Fahrrad warst du ja schon eine Zeitlang vor dem Boom der vergangenen Jahre.
Ich bin als Kind mit Begeisterung Rad gefahren. Für mich war das DIE große Freiheit. Und immer wenn ich gefahren bin, hab ich mir alles mögliche ausgedacht, was mein Fahrrad können soll. Ein Radio hab ich wirklich drauf gehabt, auch ein Funkgerät, eine Kiste mit Essen und eine Box mit weiß Gott was allem noch und ich hab mir immer vorgestellt: Wenn das jetzt noch fliegen könnte.... – eigentlich war das die ur-Idee.“

Gibt’s von deinem Fahrrad der Kindheit Fotos?
Nein, leider, ja das wär gut, aber schade...

... im Kinder-KURIER-Gespräch

Theresa Dobersberger-Sova, die im November 12 wird, stand vor dem Dreh zu „Von 0 auf 111“ schon für „schmatzo – Der Koch-Kids-Club“ vor der Kamera.

Erlebst du einen Unterschied zwischen dem Dreh fürs Fernsehen und fürs Kino?
Ich find die Serie ein bisschen stressiger, da muss immer alles zack-zack-zack gehen. Beim Film hier lässt man sich schon mehr Zeit, da werden die Szenen vorher in Ruhe besprochen.

Nervt dich das ständige Wiederholen von Szenen – für verschiedene Einstellungen oder weil irgendwas nicht 100prozentig passt?
Nein, ich find’s total lustig, mir macht das viel Spaß.

Du willst, steht in den Medienunterlagen, Rechtsanwältin oder Schauspielerin werden, stimmt das?
Ja, schon sehr lange?

Und bist noch immer unentschieden?
Ja, ich mag beides. Ich schau sehr gerne fern und da hab ich mir schon serh früh gedacht, ich würd das auch gern machen. Und Rechtsanwältin kommt daher, dass mein Opa einer ist und ich noch einige andere persönlich kenne und mir das sapnnend vorstelle.

Tom Turbo, nehm ich an, kanntest du?
Ja, ich hab Bücher gelesen, sogar vor kurzem erst wieder eines und die Serie schau ich an seit ich drei Jahre bin.

Konntest du dir vorstellen, da mit zu spielen?
Ja, früher wollt ich in der Seire dabei sein, dann als ich vom Casting für den film gehört hab, bin ich da hingegangen und dass ich da jetzt dabei bin, das ist noch viel toller.

Wie war das für die, als du Tom Turbio das erste Mal lieve gesehen hast?
Cool.

Hast du dir selber schon beim Radfahren einmal ausgedacht, welche Tricks dein Rad können sollte?
Ja, schon öfter, manches Mal hab ich mor vorgestellt, dass es ein Motorrad ist, oder auch schon, dass es ein Pferd ist. Und als Fahrrad sollte es Steigen runter fahren und Stunts können.

... im Online-Kinder-KURIER-Interview

Nepomuk Krisper, alias Klaro Klicker, eigentlich Konstantin, aber weil er immer „klaro“ sagt, wird das sein Spitzname. Der zehnjährige war schon im heimischen Kinderfernsehen bei „Franz Ferdinand“ und „hallo okidoki“ zu sehen.

Macht es für dich einen Unterschied, fürs Fernsehen oder den Kinofilm zu drehen?
Beim Fernsehen sind nciht so viele leute auf dem set wie bei dem Kinofilm.

Und ist das mühsamer?
Es ist eigentlich ganz okay.

Ich nehme an, du kanntest Tom Turbo schon aus den Büchern oder der TV-Serie?
Die Bücher hab ich nicht gelesen, aber die Serie schon oft geschaut?

Kannst du dich an die ersten Folgen erinnern? Wann hast du die gesehen?
So mti drei oder vier Jahren, erinnern kann ich mich nicht mehr.

Wie war das dann, als du Tom Turbo beim Dreh zum ersten Mal live gesehen hast?
Ein bisschen komisch, im Fernsehen schaut das viel bombastischer aus.

Und hättest du dir damals je gedacht, mit dem sprechenden Fahrrad vor der Kamera zu stehen?
Nein.

Wie war das, als du erfahren hast, dass du für den Film genommen wurdest?
Das Gefühl war eigentlich ganz gut.

Wie gut?
Erfreut.

Ich habe gelesen, du willst Koch werden, wie kam es dazu?
Ich hab oft mit meiner Mama gekocht, mitgeholfen und vor einem Jahr entschieden, dass ich Koch werden und nach der Schule eine Lehre machen will.

Wann hast du angefangen mit zu kochen?
Mit ungefähr sechs oder sieben Jahren.

Und kochst du nun auch schon alleine?
Kleinere Speisen schon.

KURIER-Film vom Tom-Turbo-Fim-Dreh

... rund um den Drehtag im Tiergarten Schönbrunn

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