KiKu-KBW-Leser_innen

© Heinz Wagner

(Kinder-)KURIER
05/10/2014

Drüber reden und selber machen

von Heinz Wagner

Sie halten/du hältst hier, mit dieser Beilage des KURIER, einen Teil einer von vielen Seiten zum Aussterben verdammten Spezies in Händen: Eine gedruckte Zeitung.

Auch wenn die „Digital Natives“ und auch sehr viele „Digital Immigrants“ sich die meisten Infos aus dem Netz holen: Kinder greifen mehr zu gedruckten Zeitungen als früher. Ganze Verlagshäuser setzen mit Beilagen bzw. eigenen Abo-Zeitungen auf die heute jungen Leserinnen und Leser – nicht zuletzt in der Hoffnung, sie als künftige Abonnentinnen und Abonnenten zu gewinnen.
Welche Funktion Zeitungen, ob gedruckt oder digital, haben – auch als wichtiges Element einer demokratischen, kritischen Öffentlichkeit, wird am Eröffnungstag Helmut Brandstätter, Chefredakteur und Herausgeber des KURIER, mit neugierigen Kinder besprechen.
Für die Vorankündigung im Programmheft der Veranstaltungswoche meint Brandstätter: „Lesen bedeutet, die Wirklichkeit in all ihrer Buntheit zu erfassen. Zeitung bedeutet, den Lesern durch gutes Erzählen die Wirklichkeit zu präsentieren.“

Selber machen

Der KURIER ist nicht nur durch die Gesprächsrunde mit dem Chef auf der KBW vertreten. Der KiKu (Kinder-KURIER) ist mit der mobilen Zeitungs-Werkstatt, die auch durch Kinderunis und Ferienspiele tourt, die ganze Woche vor Ort. Jungjournalistinnen und -journalisten werden dabei unterstützt, eine eigene Tageszeitung zu produzieren (Fotos unten).
Täglich in der Früh – und am letzten Tag nochmals zu Mittag – gibt es eine neue Zeitung, mindestens vier, manchmal auch mehr Seiten stark. Sämtliche Beiträge stammen aus jungen Händen und jungen Hirnen.
Die Kinder-Reporterinnen und -Reporter berichten über Vorträge und Ideenwerkstätten. Manche führen Interviews mit Vortragenden, mit teilnehmenden Kindern und hin und wieder auch mit Menschen, die hinter den Kulissen der Kinder Business Week arbeiten – von der Organisation bis hin zum Buffet gab es in den vergangenen Jahren schon Artikel in den Kinder-Business-Week-Tageszeitungen.
Manche lockern die kleine Tageszeitung auch mit Witzen oder mit Zeichnungen – sei es im Computer gefertigten oder handgemalten – auf.
DruckGedruckt wird diese Zeitung auf einem kleinen Farbdrucker von OKI (Blick ins Innenleben, bei der Ideenwerkstatt des Vorjahres mit Key Account Manager Werner Wlaschek, Foto).

Info-Screen

Ebenfalls am Eröffnungstag sucht Infoscreen SupertexterInnen. Kids gestalten Beiträge von denen einer auf Anzeigetafeln in Wiener U-Bahn-Stationen über die Infoscreen flimmern wird.

Radio

Neben Zeitung, die auch 1:1 online ins Internet gestellt wird – www.kiku.at – kannst du bei der Kinder Business Week noch ein Medium kennenlernen und selber (mit)produzieren: Radio.
Erst erklären Profis, wie eine Radiosendung entsteht und was dafür gebraucht werden könnte. Dann bist gleich du mit an der Reihe: Du kannst deine Idee(n) für Beiträge einbringen. Worüber möchtest du berichten? Was hast du zu erzählen? Was möchtest du gern selber im Radio hören oder was meinst du, dass Freundinnen und Freunde von dir gern hören wollen würden?
Ideen allein machen aber noch längst keine Sendung. Wie lässt sich das umsetzen – immer daran denkend, dass hier alles durchs gesprochene Wort oder durch Geräusche und Töne ausgedrückt werden muss ...
Dann wird noch der Umgang mit den Aufnahmegeräten vermittelt und es kann losgehen – rein in die eine oder andere gerade laufende Ideenwerkstatt oder einen Vortrag, um O-Töne (original) aufzunehmen, danach vielleicht das eine oder andere Interview zu führen ...
Schließlich braucht so eine Sendung aber auch noch Moderation – auch die kannst du mit übernehmen. Sehr wahrscheinlich werden am Ende die Aufnahmen länger, der eine oder andere Versprecher drin sein, die noch rausgeschnitten werden wollen – auch das erlebst du mit.
Gemeinsam hört ihr euch die fertige Sendung an, die später auch on air gehen wird – in der Reihe „ Rudi, der rasende Radiohund“.
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