Kiku
10.01.2013

„Cyber-Gebi“ programmierte schon mit zwölf einen Facebook-Check, heute ein Handy-Game

Jungprogrammierer aus Vorarlberg

Da staunten selbst Fachleute wie Stefanie Seidel, eine absolvierte Medienpädagogin, nicht schlecht. Am Rande des Kongresses „Kinder und digitale Medien“ vor zwei Jahren saß Dominic Gebhart (damals 12) aus dem Vorarlberger Bludenz. Auf seinem Laptop lief der von ihm programmierte „Facebook-Check“. Ein paar Clicks – und schon war klar, wie gut die eigenen (Privatsphäre-)Einstellungen sind. Bei einem Fünftel der Testpersonen waren sie verbesserungsfähig.
In der Volksschule habe er, so erzählt „Cyber-Gebi“ dem Kinder-KURIER, die Oma um die Kosten für ein Computer-Camp angebettelt. Gewährt.
Noch nicht ganz zehn Jahre alt, „habe ich begonnen zu programmieren – zuerst meine erste eigene Homepage“. Nach dem Camp holte er sich sein Wissen aus Büchern und dem Internet und schuf den genannten Facebook-Check: „Den hab ich dann schon noch ein paar Mal upgedatet, aber vor ungefähr einem Jahr stillgelegt. Jetzt programmiere ich mit zwei Klassenkollegen (HTL Dornbirn) ein Spiel für Android-Handys.“