Auf der Welle surfen

Kopie von City-Wave, Angelina
Foto: Petra Harranth Angelina auf der Welle

Jungreporterin schildert ihr erstes Surf-Erlebnis in einem Becken in der Nähe von Wien.

Heute möchte ich euch gerne von meinem ersten richtig coolen Surferlebnis berichten. Da ich Abenteuer und Herausforderungen liebe und durch Zufall die „Welle“ in der „City-Wave“ bei der Einkaufsstadt im Süden von Wien - SCS (Shopping City Süd) Multiplex Terrassen in Vösendorf - entdeckt habe, wollte ich mir diesen Spaß auf keinen Fall entgehen lassen! Da ich zum ersten Mal gesurft bin, war ich natürlich in der „Beginner Session“, was aber nicht bedeutet, dass du dann nur mit Kindern zusammen bist! In meiner Gruppe waren wir nur 4 Kinder, davon 3 Buben, und 8 Erwachsene.

Haltestange

City-Wave, Angelina Foto: Petra Harranth Zu Beginn war ich sehr aufgeregt! Wir mussten uns in zwei Gruppen teilen, je nachdem, welcher Fuß auf dem Board vorne steht. Dabei ist zu beachten, dass dein stärkeres Bein hinten stehen muss, da du damit auch lenken musst und du mehr Kraft brauchst. Danach stellten wir uns mit unseren Softboards hintereinander neben dem großen Wellenbecken auf und kamen nach der Reihe immer wieder dran.

Bevor wir mit der ersten Übung begannen, befestigten die Trainer noch die Haltestange am Beckenrand als Hilfestellung. Gott sei Dank, denn ohne diese Stange wäre ich von der Welle gleich verschluckt worden! Es machte mir aber von Anfang an irrsinnig großen Spaß, obwohl es gar nicht so einfach war, mit dem Board auf dieser Welle zu reiten!

Toll, ohne Hilfe

City-Wave, Angelina Foto: Petra Harranth Schließlich gelang es mir sogar auch einmal ohne Hilfe zu surfen! Es ist ein tolles Gefühl auf dem Board zu stehen! Aber auch die Stürze in die große Welle waren lustig! Dabei spürte ich die heftige Kraft des Wassers, die nicht zu unterschätzen ist! Man glaubt aber auch gar nicht, wie anstrengend diese 50 Minuten dann doch waren, denn danach war ich wirklich müde, aber glücklich!!!

Für Beginner ist die CityWave super, um einfach und sicher Surfen zu lernen. Dank der Haltestange gelingen dir nämlich auch schon die ersten Versuche ganz leicht und in den Sommermonaten gibt es sogar auch ein „Blue Tomato Kids Camp“, wo Nachwuchssurfer das Wellenreiten in fünf Tagen erlernen können.

Infos

Bevor du surfen kannst, musst du dich am besten online auf www.citywave.at für einen bestimmten Termin anmelden. Dafür findest du im Internet eine übersichtliche Terminliste. Je nach deinem Können wählst du dafür das passende Level aus:

Beginner (max. 12 Personen): Für Surfer ohne Erfahrung auf der CityWave geeignet, auch ab 8 Jahren. Während der gesamten Session (Stunde) bekommst du Unterstützung und Hilfestellung durch einen Surf-Coach. Zusätzlich wird zu Beginn bei Bedarf auch eine Haltestange als Hilfestellung eingesetzt.

Advanced (max. 12 Personen): Für alle, die schon CityWave Erfahrung haben. Während der Session kriegst du auch Unterstützung und Tipps durch Surf-Coaches. Dafür musst du jedoch alleine (selbstständig) ein- und aussteigen können.

Pro (max. 8 Personen): Nur für die Profis – also für alle, die bereits viel Erfahrung im Surfen oder Surfen auf Citywaves haben! Bei dieser Session brauchst du dein eigenes Equipment, es gibt kein Coaching und keine Hilfestellungen.

Früher dort sein

City-Wave, Angelina Foto: Petra Harranth Wenn du angemeldet bist, musst du dich an diesem Tag 30 Minuten vor Beginn der Session im Boardshop beim Check-in Schalter melden und das Formular mit den Teilnahmebedingungen ausfüllen. 15 Minuten vor jeder Session findet eine Einschulung durch einen Surf-Coach statt, die für alle Teilnehmer verpflichtend ist! Dabei erhältst du auch einen Neoprenanzug oder zumindest ein T-Shirt, einen Helm und natürlich das Softboard, das du an deinem hinteren Bein befestigen musst, um es nicht zu verlieren. Danach kann es auch gleich los gehen! Eine Session dauert 50 Minuten - und kostet 39 €.

Technik

Die Technik der „Multiplex CityWave“ kommt aus Deutschland, wo ein kreatives Ingenieur-Paar die Idee dieser künstlichen, stehenden Welle hatte. In dem 7,5 Meter breiten Becken sind verschiedene Turns (Wenden und Drehungen) und Tricks möglich.

Weitere Informationen findest du auf www.city-wave.at

 

Ich kann dieses Erlebnis voll und ganz weiterempfehlen!
Bis zum nächsten Ferien-Abenteuer!
Eure Angelina Harranth, 10

(kiku / A.H.) Erstellt am
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