Kids bestaunen den Baum mit seinen Rechten, die für manche leichter zu pflücken, für andere weiter weg sind.

© Carola Edinger/Wr. Kinderfreunde

Logo-Bewerb
06/23/2014

Früchte vom Baum der Kinderrechte ...

Bewerb der Wr. Kinderfreunde für ein Logo bzw. Sujet für Kinderrechte, die heuer 25. Geburtstag feiern.

von Heinz Wagner

Wie reife Früchte hängen sie am Baum – sauberes Wasser, Essen, Gesundheit, Bildung, Familie, Schutz, und noch viele andere der Kindern zustehenden Rechte. Doch während ein Kind sich für manche nicht einmal strecken muss, sondern einfach zuzugreifen braucht, sind all die schönen Früchte/Kinderrechte weit, weit weg. Aus Papier, Pappmaschee und Stoff bastelten die Kinder des Hortes in der Laaerbergstraße (Wien-Favoriten) dieses dreidimensionale Kunstwerk.

Zeichen-, Mal- und Bastelbewerb

Die Wiener Kinderfreunde hatten zum 25. Geburtstag der Kinderrechtskonvention zu einem Bewerb aufgerufen, ein Logo bzw. Sujet dafür zu schaffen. Die genannte Hortgruppe wurde für ihre Arbeit von der Jury (der auch der Kinder-KURIER angehörte) mit dem preis für die kreativste Umsetzung einer Idee mit großer inhaltlicher Tiefe ausgezeichnet.

Modell für ein Spiel

Spielen ist eines der Kinderrechte – die Kids des Kindergartens Salzgries setzten ihre Gedanken gleich in ein Spiel um. Ein dreidimensionales Modell für ein Spiel enthält Stationen bei denen je eines der Kinderrechte gelernt werden kann. Die Jury schlug vor, diese Idee aufzugreifen und daraus ein wirkliches Spiel zu machen – das vielleicht schon demnächst vom Spielebus der Kinderfreunde bei Aktionen zum Einsatz kommt.

Kinderjury

Ayumi Kinast und Xaver Schrems bildeten die Kinderjury – und zeichneten ebenfalls ein dreidimensionales Werk aus. Im Kindergarten Ziegelhofstraße viele fröhlichen, bunten muffinartigen Gesichter gebastelt, die eine Welthalbkugel auf großem roten Herz umkreisen.

James Bond/Günthermann

Als originellste Idee wurde jene aus dem Hort Esslinger Hauptstraße gekürt. Gemeinsam hatten sich die Kids eine Art Super-Kinderrechte-Detektiv ausgedacht. Stift und Bücher, die er in Händen hält, stehen für das Recht auf Bildung. Eines der Kinder, Marko Lukić, zeichnete, was alle gemeinsam an Ideen zusammengetragen hatten.
Die Jury schlug dann vor, diesem „James Bond“, den die Esslinger Kinder Günthermann nannten, mit dem im Hort Wulzendorferstraße entstandenen kräftigen Logo zu versehen. Dort hatten einige Kinder aus den Anfangsbuchstaben von Kinder und Rechte verschiedene Variationen von KR als Markenzeichen gemalt.

Viele bunte Hände hielten Mädchen und Buben des Kindergartens Hasnerstraße auf ihr großes Plakat, auf das sie auch ebenso viele Paragraphenzeichen als Symbole für Rechte geklebt hatten. Viele bunte Arbeiten hatten auch noch die Kindergärten Forsthausgasse und der Hort Kluckygasse eingeschickt.

Hintergrund

Am 20. November 1989 beschloss die UNO nach jahrzehntelangen Diskussionen die Kinderrechtskonvention, einen Art Grundrechtekatalog für alle Kinder. Die meisten Länder der Welt haben in den folgenden Jahren diese Konvention in ihr eigenes, nationales System von Gesetzen und Rechten aufgenommen. Die Kinderrechtskonvention ist die erste, mit der auch beschlossen wurde, regelmäßig zu überprüfen, wieweit sie auch eingehalten wird. Jedes Land muss sich dann auch rechtfertigen, warum es vielleicht nicht alles einhält, was Kindern zusteht.

Hier findest du die ganze Kinderrechtskonvnetion - auch in einer kinderverträglichen Sprache

Hier geht's zur Homepage der Kinderfreunde

... von der Preisverleihung

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