Beispielhafte jüngste Abgeordnete

Karikatur vom KiKu-Heinz
Foto: Stefan Markus

Kommentar zum jüngsten Jugendparlament

93 Jugendliche, 31 Wortmeldungen - und das am wohl bekanntesten Redner_innen-Pult des Landes, jenem im Plenarsaal des Nationalrates. Einem, von dem selbst Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gestand, "obwohl ich vorher schon Ministerin war, haben mir die Knie ein wenig gezittert, als ich als Abgeordnete das erste mal hierher gegangen bin, um eine Rede zu halten."
Und die Reden der Jugendlichen, diesmal aus vier oberösterreichischen Schulen: Mit ganz wenigen polemischen Ausnahmen nahezu alle kurz, bündig, sachlich.
Da sollten sich die "alten", echten Abgeordneten Beispiele daran nehmen.

Aber nicht nur...

... sie könnten von so einem Tag Jugendparlament lernen.
Es ist nahezu jedes Mal dasselbe: Obwohl gar nicht so unanstrengend, arbeiten die Schülerinnen und Schüler extrem ernsthaft, sachorientiert. Und das Geheimnis, wie's dazu kommt?
Sie werden selbst ernst genommen, "als Frau und Herr Abgeordnete/r angesprochen wurden, das ist ganz cool, so eine richtige Anerkennung", formulierte es Laura Schmidthammer gegenüber dem Online-Kinder-KURIER
Und ihre Kollegin Manuela Gudeljevic, die ebenfalls als Jungreporterin arbeitete: "Da zählt jede Meinung. Niemand sagt, "so a Schaß", sondern alles wird ernst genommen". Sie und ihre Kolleginnen fänden's "schön, wenn's in den Schulen auch so sein könnte".
Naja, vielleicht könnten die Beispiel ja Schule machen ;)

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(kurier) Erstellt am
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