Bestes Beispiel: Von den Jugendlichen dreier Schulen: Der HTL Mössingerstraße (Klagenfurt, Kärnten, Österreich), der bilingualen technischen Sekundar- und Berufsschule Újpest (Budapest, Ungarn) und der medizinischen Schule Ante Kuzmanica im kroatischen Zadar.

© Heinz Wagner

ACES 2016, Awards
06/04/2016

Und die besten .... Beispiele sind!

ACES: "Blaue Sterne" für Best-Practice-Beispiele. Erstmals seit vielen Jahren auch eine österreichische Schule darunter. An die 100 Fotos.

von Heinz Wagner

Neben der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zum jeweiligen Jahresthema und den konkreten Aktivitäten will ACES immer auch das projektorientierte Arbeiten – und Lernen - fördern. Deshalb gibt es auch Auszeichnungen, die eine internationale Jury – diesmal vier Mitglieder aus vier verschiedenen Ländern (siehe unten) – vergibt. Immer in fünf verschiedenen Bereichen.
Dabei geht es, so auch die diesjährige Jury, nicht um Gewinnerinnen und Gewinner, sondern um „best practice“, also vorbildhafte Beispiele – für Zivilcourage, Schüler_innen-Mitbestimmung (hier wurde das Projekt an dem die Klagenfurter HTL Mössingerstraße beteiligt war – siehe unten -, ausgezeichnet), internationale Zusammenarbeit, innovatives Lernen sowie zum jeweiligen Jahresthema, diesmal also um Solidarität. Für diese Projektschulen gibt es Sterne im klassischen ACES-blue, aber jede der beteiligten Schulen bekommt eine schmucke Plakette für die Schulmauer, Schulen, die das erste Mal bei einem ACES-Projekt dabei waren im genannten ACES-blau, Zwei- bzw. Dreifach-Teilenehmer - in Silber bzw. Gold. Getoppt nur von Schokolade - echter - für jene Schulen, die mindestens vier Mal mitgemacht haben.

Alle haben gewonnen

Um nochmals zu unterstreichen, dass es nicht um Sieger und Verlierer ginge, tat die Jury zunächst ihre allgemeinen Eindrücke kund, in denen es heißt: „All die Projekte haben uns daran erinnert, wie wunderbar die jugendliche Kraft und der kooperative Geist ist, der selbst gegen härteste Mauern kämpfen kann... Wir waren auch positiv überrascht, wie gut Schüler_innen-Mitbestimmung funktionieren kann und sind angetan davon, wie viele Projekte Vorurteile gegenüber ethnischen und anderen Minderheiten schmelzen lassen konnten und wie viele sich auf die aktuell wichtigen, diskutierten Themen, nicht zuletzt rund um Flüchtlinge einlassen konnten...“

Solidarität werde oft mit humanitärer Hilfe und Charity verwechselt, dabei geht es darum, diskriminierte Gruppen von Menschen in die Lage zu versetzen, für ihre gleichen Rechte eintreten zu können. Auch das hätten viele der Projekte begriffen und gemacht. Ferner hätten viele Projekte bewiesen, dass partizipative Lernprozesse möglich sind.
Ach ja, übrigens partizipatives, innovatives lernen: Bevor die Jury ihre Kategorie-Sterne begründete und vergab, stimmten Jugendliche mit artistischen Aktionen, die sie in einem Ganztages-Workshop erarbeitet hatten, auf die jeweilige Kategorie ein.

Zivil Courage

„Die Beziehungen zwischen den Ländern Kosovo und Bosnien-Herzegovina sind nicht gut, aber wir machen’s besser“ – dieser Spruch einer Teilnehmerin des Projekts „Halt/nimm meine Hand“ – hat die Jury (mit) beeindruckt, dieses Projekt einer Schule in Cazin (BiH) und Pristina (Kosovo) als bestes Beispiel für Zivilcourage auszuzeichnen. Die Teilnehmer_innen setzten Aktivitäten in verschiedenen Bereichen – gegen Landminen, Mobbing...

Schüler_innen-Mitbestimmung

(Fast) alles außer dem Titel, den die Lehrer_innen zu Projektbeginn, vorgegeben hatten, wurde von den Jugendlichen dreier Schulen getragen, und zwar der HTL Mössingerstraße (Klagenfurt, Kärnten, Österreich), der bilingualen technischen Sekundar- und Berufsschule Újpest (Budapest, Ungarn) und der medizinischen Schule Ante Kuzmanica im kroatischen Zadar.

Unter dem vielsagenden Titel: „We are Charlie, we are Mohammed, we are Roma – Solidarität schließt jeden ein“ hatten die Jugendlichen mit Obdachlosen, Flüchtlinge und anderen benachteiligten Gruppen wie Roma gearbeitet. „Heute haben wir andere, realistischer Bilder über diese Menschen, weil wir sie als Individuen gesehen, mit ihnen geredet haben, nicht als anonyme Massen“, meinen Kitty Anika, Niklas und Ana zum KiKu. Niklas aus Klagenfurt hat eine eigene Homepage für das Projekt programmiert. „Es war meine erste, davor hab ich nur kleinere Sachen programmiert“, sagt der Schüler einer dritten Klasse der Klagenfurter Schule. https://sites.google.com/site/acessolidarity/

Internationale Zusammenarbeit

Ein weltweit gültiges – mathematisch, natürliches – Muster hat dieses Projekt zum Ausgangspunkt genommen, Fraktale. „Diese sich immer wiederholenden gleichen Muster ergeben aber damit doch immer wieder ganz etwas anderes – das schien uns sehr symbolisch zu sein“, hatten Mihailo, Aleksandar und David aus den technischen Schulen in Zemun (Serbien), Žabljak (Montenegro) und Maribor (Slowenien) am Rande der Projektpräsentation ihren Zugang dem KiKu erläutert. „Wir haben dann auch viel mit Natur gemacht, unter anderem aus Pflanzen naturverbundene Kosmetik hergestellt. Vor allem aber dieses Wechselspiel von Gleichheit und Verschiedenartigkeit so richtig be-griffen.“

Innovatives Lernen

„Deine Stimme kann auch Teil der Lösung sein!“ war das viel-sagende Motto des Projekts der Grundschulen Sveti Petar im kroatischen Orehovec/Križevci und jener nach Ivo Andrić benannten im serbischen Pranjani Gornji/Milanovac. Sie haben mit blinden Schülerinnen und Schülern zusammengearbeitet und aktuelle Bücher aufgenommen und als Audo-Books hergestellt.

Solidarität

Mit Flüchtlingen haben viele Projekte gearbeitet. Jene aus dem Gymnasium Vasil Zlatarski im bulgarischen Sofia und dem Gymnasium Rudjer Bošković (Belgrad, Serbien) aber haben zwölf schutzsuchenden Frauen und Männern Gesichter und Geschichten gegeben – sie getroffen, ihre Geschichten aufgezeichnet und daraus ein Buch und aus den Fotos eine Ausstellung gemacht. Aber nicht nur Flüchtlingen auch älteren Menschen haben sie so „Gesichter hinter dem Etikett“ gegeben.

Die Jury

Alena Buraňová, Mathe- und Englisch-Lehrerin in der Kosmonaut_innenschule im tschechischen Ostrava.
Emina Bužinkić aus Kroatien, Koordinatorin und Aktivistin dafür, dass Staatsbürger_innenkunde und Zivilcourage Teil des Bildungs-Curriculums wurde sowie Flüchtlinge durch Bildung integriert werden.
Bashy Quraishy aus Dänemark, studierter Ingenieur arbeitet als Journalist, insbesondere um Themen von Minderheiten im TV an die Mehrheitsbevölkerung zu vermitteln. Außerdem ist der in Indien geborene, in Pakistan aufgewachsene Journalist in zahlreichen Kommissionen, Plattformen usw. gegen Rassismus, Diskriminierung usw. sowie bei Media Watch tätig.
Agnesa Isufi studierte in Wien internationale Entwicklung und ist Chefin der Young Caritas Wien.

Viele Fotos von den artistischen Auftritten und den Award-Verleihungen

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Kopie von ACES 2016, ceremony

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