2000 Kinder gelobten, neugierig bleiben zu wollen

Kinder versprechen, neugierig zu bleiben - bei der Sponsion der Kinderuni 2011
Foto: Stephan Boroviczény

Fünf Sponsionen bei der Kinderuni Wien 2011

Schön, weil wir so viele Fragen stellen konnten", empfand der neunjährige Maximillian Kaufmann die Kinderuni. Es war seine erste und damit war auch die Sponsion im großen Festsaal der altehrwürdigen Universität am Wiener Ring eine Premiere für ihn. Als frischgebackener Magister universitatis iuvenum verließ er sie. Angetan hatten's ihm vor allem die Chemie-Lehrveranstaltungen. Nicht nur übrigens, wie die hochrangigen Honoratior_innen von der Kanzel des Festsaals verkündeten. TU-Vizerektor Adalbert Prechtl freute sich sichtlich, dass besonders viele Jungstudierende Interesse an Mathematik und weiteren naturwissenschaftlichen und technischen Studien zeigten. Und hoffte, dass dieses Interesse anhalten möge.

Medizinerinnen

Kinder versprechen, neugierig zu bleiben - bei der Sponsion der Kinderuni 2011 Foto: Stephan Boroviczény Kinder versprechen, neugierig zu bleiben - bei der Sponsion der Kinderuni 2011

Jene, die übrigens schon zum zweiten Mal die Kinderuni absolviert hatten bekamen an ihren oben genannten Titel ein "zum Quadrat" dran. Zu ihnen zählten die beiden Schwestern Ngozi (8) und Adaeza (12) Ndubueze. Die beiden taten sich vor allem an der Medizin um. Adaezas Augen beginnen bei der Schilderung der Lehrveranstaltung "Wie operiert man ein Gehirn" richtiggehend zu leuchten. "Wir haben über verschiedene Methoden zur Untersuchung erfahren wie Röntgen und wie viele Teile das Gehirn hat und dann haben wir mit dem Werkzeug von richtigen Operationen einen Paprika bearbeitet. Das war schon ein bisschen schwierig mit diesem Messer und der Schere und der Pinzette unter dem Mikroskop zu operieren." Ihre zuerst eher zurückhaltende Schwester taut dabei auf und beginnt von der Operation an einem Teddybären zu erzählen, die sie in einer ihrer Lehrveranstaltungen durchführen hatte dürfen.

Mehr Bilder und Infos in der Fotostrecke (oben)
Bei der Kinderuni gab's übrigens auch an vier Tagen und drei verschiedenen Universitäten Workshops des Kinder-KURIER. Dabei produzieren die Jung-Journalist_innen insgesamt 26 (!) Seiten. Die findest du am Ende des Beitrags Lernen, weil's Spaß macht (unter Reportage) alle zum (kostenlosen) Download!

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