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09/12/2012

Intel setzt auf Sprach- und Gestensteuerung

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco hat der Chiphersteller seine neueste Prozessorgeneration Haswell vorgestellt. Diese ist für eine Vielzahl an mobilen Geräten wie Ultrabooks und Tablets vorgesehen und soll den Energieverbrauch von 17 auf 10 Watt senken. Dünnere Geräte mit längerer Akkudauer sind das Ziel.

Wie Intel auf dem IDF betonte, sei die Haswell-Plattform aufgrund ihres sparsamen Energieverbrauchs auf mobile Anforderungen zugeschnitten. Ein Ultrabook, das aktuell fünf Stunden schaffe, werde in einem Jahr bereits mit neun Stunden Akkudauer aufwarten, so Intel. Die leistungsstarken Prozessoren sollen die teilweise bereits von Smartphones bekannte Sprach- und Gestensteuerung auch auf Ultrabooks und Tablets bringen.

3D-Kameras und Sprach-Kit
Als Schlüssel, damit Gestensteuerung und Objekterkennung besser funktioniert, gilt neben dem Prozessor auch die leistungsstärkere Grafik-Unit, die für Haswell vorgesehen ist. Für die nächste Ultrabook-Generation rechnet Intel zudem mit integrierten oder auch aufsteckbaren kleinen 3D-Kameras, mit denen die Gestensteuerung optimiert werden kann. Darüber hinaus will Intel mit dem Spracherkennungs-Unternehmen Nuance zusammenarbeiten, um einen Software Kit für Entwickler anzubieten, der das Potenzial der neuen Chips ausreizen kann.

Anders als Chiprivale ARM, dem Intel auf dem Tablet-Markt bisher das Feld überlassen musste, will der Konzern mit Haswell eine Vielzahl von Geräteklassen bedienen – von Ultrabooks bis hin zu Tablets und einer Reihe von touchbasierten Hybrid-Geräten, die im Zuge des Windows-8-Starts den Markt überschwemmen werden. Aber auch in klassischen Desktop-PCs sollen Haswell-Prozessoren die Leistungsmerkmale einmal mehr kräftig anheben. Die Einführung der neuen Prozessorgeneration ist für 2013 vorgesehen.

Günstigere Ultrabooks als Ziel
Als große Herausforderung im Ultrabook-Markt gilt weiterhin der Preis. Denn ungeachtet des Ziels, die leichte und leistungsstarke Notebook-Kategorie erschwinglich zu machen, kosten viele Ultrabooks immer noch 1000 Euro und mehr. Intel zufolge arbeite man mit den Herstellern daran, den Preis noch weiter nach unten zu bringen. Marktbeobachter zweifeln angesichts der Integration von touchfähigen Displays in vielen Ultrabook-Modellen allerdings daran, ob dieser Plan gelingen wird.

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