Grapschen in U-Bahn: Versicherung für Männer

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Foto: REUTERS/Kim Kyung-Hoon U-Bahn fahren in Japan

Eine Versicherung in Tokio finanziert schnelle Rechtsberatung für beschuldigte Männer.

In Japans chronisch überfüllten U-Bahnen werden Frauen leicht zum Ziel von Grapschern. "Chikan" ist ein so ernstes Problem in Japan, dass es Bahnabteile eigens für Frauen gibt. Auch für Männer kann Bahnfahren in Japan zum Alptraum werden - immer wieder kommt es vor, dass Männer zu Unrecht sexueller Belästigungen beschuldigt wurden.

Sicherheitskameras geplant

Das Problem ist so ernst, dass eine Versicherung in Tokio, die Opfern falscher "Grapscher-Vorwürfe" schnelle Rechtsberatung finanziert, in jüngster Zeit deutlichen Kundenzuwachs verzeichnet, wie die Zeitung Mainichi Shimbun meldet. Um nicht verdächtigt zu werden, behalten viele Männer ihre Arme in den überfüllten Bahnen zudem ständig oben. Bahnbetreiber in Tokio wollen nun Sicherheitskameras installieren.

(APA / elmo) Erstellt am
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