Google-Patent: Werbung statt Freiton

dapdA man speaks on his Nokia cell phone outside Helsinki railway station, Thursday Jan. 27, 2011. Nokia Corp. on Thursday said net earnings fell 21 percent in the fourth quarter as competitors clawed market share away from the worlds top cell phone maker
Foto: dapd

Ortsbezogene Werbespots könnten bei Anrufen künftig anstelle des Freizeichens zu hören sein.

Google hat ein Patent eingereicht, um den Freiton durch Werbebotschaften zu ersetzen. Nachdem die Nummer gewählt wurde, soll ein Werbespot zu hören sein, bis der Gesprächspartner abhebt oder man zur Mailbox weitergeleitet wird. Die Werbebotschaften werden dabei für den Anrufer und dessen aktuellen Standort personalisiert. So könnte etwa ein Ausverkauf eines Modegeschäfts in der Nähe angepriesen werden, wenn die anrufende Person weiblich und zwischen 16 und 25 Jahren alt ist.

Die Abrechnung erfolgt nach der Anzahl der gehörten Werbungen und wie lange die Werbespots zu hören waren. Mögliche Einsatzbereiche wären etwa gesponserte Tarife von Mobilfunkbetreibern oder ein Adsense-ähnliches System, bei dem sich die Kunden anmelden und beim Erreichen eines bestimmtes Betrages diesen ausbezahlt bekommen.

(futurezone) Erstellt am
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