Den Bären ganz nah

Spektakulär: Michel Roggo ging mit seiner Kamera auf Bärenjagd.

Der Fluss Ozernaya ist Heimat vieler Grizzlybären. Er liegt im Kronozki-Naturreservat an der Ostküste Kamtschatkas. Im Jahr 2012 besuchte der Schweizer Fotograf Michel Roggo die russische Halbinsel Kamtschatka.  Er wollte den Grizzlys ganz nahe kommen.
  Bilder, die Grizzlybären bei der Jagd zeigen, gibt es viele. Doch kaum ein Fotograf hat sich jemals so nah an sie heran gewagt. „Meine Anwesenheit machte ihnen offenbar überhaupt nichts aus. Sie schienen sehr entspannt. Also näherte ich mich ihnen immer mehr“, sagt Roggo.
  „Diesen Giganten so nahe zu kommen, lässt einen demütig werden. Das war ein ganz einzigartiger Moment in meinem Leben“, schwärmt der Schweizer.
  „Grizzlybären erfordern einen gewissen Respekt. Ich musste mich stets selbst daran erinnern, dass sie hier das Sagen haben und nicht ich“, erinnert sich der Fotograf. Jedes Jahr schwimmen in der Region fünf Millionen Sockeye-Lachse flussaufwärts. Die Bären traf ich an einer Stelle, an der das Flussbett besonders flach war. Hier ist es ihnen ein Leichtes, einfach zuzuschnappen. „Wenn die Grizzlybären sich provoziert fühlen, bewegen sie ihren Kopf und ihre Lippen. Das sieht ziemlich Angst einflößend aus“, berichtet Roggo. „Jedes Mal, wenn das geschah, musste ich zusehen, dass ich mich aus dem Staub machte.“ Lachse sind eine wahre Delikatesse für die majestätischen Tiere. Mit der Unterwasserkamera machte Roggo diese einmaligen Aufnahmen. Guten Appetit!

So nah kamen den Kamtschatkabären wohl noch keiner. Der Schweizer Fotograf Michel Roggo machte einzigartige Aufnahmen von den Tieren.  Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen: „Die Körperhaltung eines Bären kann viel über seine Stimmung aussagen. Sitzt er beispielsweise, signalisiert er seine Unterwürfigkeit. Als ich das erste Mal auf ein Exemplar mit aggressiver Körperhaltung gestoßen bin, habe ich mich gar nicht getraut, Fotos zu machen. Ich habe mich lieber darauf konzentriert, nur ja keinen Augenkontakt aufzunehmen. Davon wird einem nämlich strikt abgeraten,“ sagt er. DerKamtschatkabär gehört zu den größten Braunbärarten der Welt. Auf Kamtschatka gibt es noch etwa 8.000 Stück – der Großteil davon lebt im Süden der Halbinsel. Sie alle brauchen  kalorienreichen Lachs. um gestärkt den kalten Winter zu überleben. Quelle: www.ohwow.de

(Bären, Tierfotografie, Tiere, Kamtschatka, Michel Roggo / ub) Erstellt am
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