Leben
18.09.2017

Dating-Regeln eines Vaters für Töchter begeistern Netz

Der US-Amerikaner Jeff Warren Welch ermutigt seine Töchter dazu, ihre eigenen Entscheidungen im Leben zu treffen.

Die Beziehung zu ihrem Vater prägt Töchter fürs Leben. Darum ist es dem Amerikaner Jeff Warren Welch aus dem US-Bundesstatt Tennessee besonders wichtig, seinen fünf Töchtern, die er mit seiner Frau Natasha groß zieht, Freiräume zu gewähren und sie ihre eigenen Entscheidungen treffen zu lassen. Welch hat auf Facebook nun Dating-Regeln für seine Töchter gepostet, mit denen er entschieden mit der klischeehaften Vorstellung aufräumt, sie vor falschen Typen beschützen zu müssen.

Das sind seine Tipps im Wortlaut:

"Regeln um meine Töchter zu daten:

Du musst sie selbst fragen, was ihre Regeln sind. Ich erziehe meine Mädchen nicht so, dass sie eine Art von Frau werden, die einen Vater brauchen, der sich wie ein besitzergreifender Idiot aufführt, damit sie mit Respekt behandelt werden. Du wirst sie respektieren und wenn du das nicht tust, dann verspreche ich dir, dass sie meine Hilfe nicht brauchen werden, um dich zurechtzuweisen."

Mit dem Posting scheint Welch einen Nerv getroffen zu haben: Es wurde mittlerweile über 40.000 Mal geteilt. Gegenüber Today.com sagte Welch, dass er den Drang verstehe, die eigenen Töchter beschützen zu wollen. Doch das Getue mancher Väter habe nichts mit einem Beschützerinstinkt zu tun, sondern damit, dass sie ihre Dominanz gegenüber Frauen zeigen und den Glauben verfestigen wollen, dass Frauen Männer brauchen würden, die sie beschützen.

"Sie sind meine Heldinnen"

Er sei überzeug davon, dass ihn seine Töchter bei Entscheidungen, die ihre Beziehungen betreffen, nicht benötigen würden. "Diese Mädchen sind meine Heldinnen!", sagte Welch, der laut eigenen Angaben schon ein Feminist war bevor er Töchter hatte, zu Today.com. "Aber erst als ich die Aufgabe bekam, junge Frauen großzuziehen, realisierte ich warum: Diese Mädchen sind unglaubliche Menschen und ich kann mir das nicht als Verdienst anrechnen. Das Beste, was ich für sie tun konnte, war nicht zu versuchen, sie zu 'formen'."