Datenleck bei US-Bank Morgan Stanley

Foto: APA

Datensätze von 34.000 Kunden gingen auf dem Weg zu den Behörden verloren. Verbrechen nicht ausgeschlossen.


Die US-amerikanische Bank Morgan Stanley warnt ihre Kunden vor einem möglichen Datenleck. Die Datensätze von insgesamt 34.000 Kunden, die Adressen, Kontodaten und Sozialversicherungsnummern beinhalteten, werden seit dem 8.Juni vermisst.

Betroffene Kunden wurden bereits vergangenen Monat über den Verlust informiert, seitdem laufen auch die Ermittlungen. Die Daten, die auf 2 passwortgeschützten CDs unverschlüsselt gespeichert waren, gingen auf dem Weg zur New Yorker Steuer- und Finanzbehörde verloren.

Ein Sprecher von Morgan Stanley sagte, dass es keinerlei Hinweise auf ein Verbrechen gebe, allerdings seien die CDs nicht auffindbar - obwohl das Paket vollkommen intakt bei den Behörden angekommen ist. Daher bietet Morgan Stanley nun allen betroffenen Kunden ein kostenloses Jahr Kreditüberwachung als Entschädigung an.

Erst im Juni gab die US-Bank Citigroup zu, die Daten von über 200.000 Kunden verloren zu haben. Allerdings waren diese über einen Hackerangriff gestohlen worden.

(KURIER.at) Erstellt am
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