Leben
21.12.2017

Breitbeinige Männer und ein tätowierter Hummer

Das hat die Leserinnen und Leser aus dem Ressort Leben im Jahr 2017 besonders interessiert.

Neben einer Spur der Verwüstung hat Hurrikan Harvey im September auch ein mysteriöses Wesen am Strand von Texas hinterlassen. Preeti Desai, Mitarbeiterin der Umweltorganisation National Audubon Society, hat bei einem Spaziergang eine längliche Kreatur entdeckt, die keine Augen, dafür spitze Reißzähne besitzt. Sie teilte einige Bilder von dieser auf Twitter, woraufhin die Community den Versuch startete, den halbvertrockneten Kadaver zu identifizieren.

2. Analysiert: Melanias Körper sprach Bände

Bei Donald Trumps Vereidigung im Jänner waren alle Augen auf seine Frau Melania gerichtet. Deren Körpersprache war streckenweise recht bizarr. Die Trumps wirkten bei der Amtseinführung entfremdet, Donald desinteressiert, Melania phasenweise genervt, ihr Gesicht oftmals versteinert. Das US-Online-Portal mic.com hat die Körpersprache des Präsidenten-Paares von Experten beurteilen lassen.

3. Madrid: Männer dürfen Beine nicht mehr breit machen

"Manspreading", so nennt man es, wenn Männer breitbeinig dasitzen. Etwa im Zug, oder der U-Bahn, oder an der Bushaltestelle. In New York geht man seit 2015 mit einer Serie von Plakaten gegen diese schlechte Angewohnheit (vorwiegend) männlicher Öffi-Nutzer vor. In Madrid wurden im Juni von den städtischen Verkehrsbetrieben EMT (Empresa Municipal de Transportes de Madrid) neue Sticker präsentiert, die in den Bussen, die in der Stadt verkehren, aufgeklebt werden. Darunter findet sich auch ein Sujet, das eine breitbeinig dasitzende männliche Figur zeigt. Der Slogan dazu: "Respektiere den persönlichen Raum anderer".

4. Mann betitelt Laufkleidung als Vergewaltigungs-Einladung

Ein Mann kommentierte unter dem Foto einer amerikanischen Marathon-Läuferin, dass es bei Outfits wie ihrem kein Wunder sei, dass Joggerinnen vergewaltigt werden. Ihre Reaktion darauf begeistert das Netz.

5. Hummer mit Pepsi-Logo-Tattoo auf Schere gefunden

Im kanadischen New Brunswick wurde ein Hummer entdeckt, auf dessen Schere ein Pepsi-Logo tätowiert zu sein scheint. Der Vorfall demonstriert, wie weit die Verschmutzung der Weltmeere vorangeschritten ist.

6. Macron: Afrikanische Frauen bekommen zu viele Kinder

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im Juli mit einem kontroversen Sager über die weibliche Bevölkerung Afrikas im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg für Wirbel gesorgt. Auf die Frage eines Journalisten von der Elfenbeinküste, warum es für Afrika keinen Marshallplan (Wirtschaftswiederaufbauprogramm der USA, das nach dem Zweiten Weltkrieg Westeuropa zugute kam, Anm. d. Redaktion) gibt, beschrieb Macron die Probleme Afrikas als "zivilisatorisch". Er legte in seinen Ausführungen auch nahe, dass die hohe Geburtenrate den Fortschritt in den Ländern des Kontinents behindern würde. Auf Twitter wurden Macrons Aussagen nicht gut aufgenommen. Frankreichs Staatspräsident wurde Rassismus und Dummheit unterstellt.

7. ALDI: Kassierer muss keinen Alkohol verkaufen

Ein ALDI im englischen Northampton erlaubt einem Kassierer aus religiösen Gründen keinen Alkohol zu verkaufen. Im Internet wird der Supermarktgigant dafür gelobt und kritisiert.

8. Trogneux und Macron: Geliebt vom Boulevard

Brigitte Trogneux ist ohne jeden Zweifel die ungewöhnlichste Politikergattin Frankreichs. Sie ist nicht nur knappe 25 Jahre älter als der aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron - sie war in Schulzeiten auch seine Lehrerin. Kein Wunder, dass von dem Paar eine gewisse Faszination ausgeht und die Klatschpresse begeistert ist von dem Gespann.

9. Auf Bank ausgeruht: Pensionist muss Strafe zahlen

Weil ein 86-jähriger Pensionist sich in Düsseldorf auf der Bank einer Bushaltestelle ausruhte, wurde über ihn eine Strafe verhängt. Mittlerweile hat sich das zuständige Ordnungsamt bei dem Mann entschuldigt.

10. Palmers kassiert Shitstorm für Osterhöschen

Im Internet kritisierten einige Nutzer ein Werbebild des Dessous-Herstellers, das dieser auf Facebook mit dem Titel "Unsere Osterhöschen“ gepostet hatte. Die Frauen darauf würden wie Kinder aussehen, lautete einer der häufigsten Vorwürfe.