Leben
05.12.2011

Blackberrys halfen London-Randalierern

Verschlüsselter Messaging-Dienst erleichterte "Riot"-Organisation. RIM will mit Behörden zusammenarbeiten.

Laut britischen Medienberichten haben Blackberry-Smartphones eine entscheidende Rolle bei der Organisation von Aufständen in London. Der Kommunikations-Dienst Blackberry Messenger (BBM) steht dabei im Mittelpunkt. Er erlaubt das kostenlose Versenden von Nachrichten an mehrere andere BBM-Nutzer. Die Nachrichten werden verschlüsselt übertragen und können von Behörden nicht überwacht werden. Blackberry-Hersteller RIM hat jedoch angekündigt, mit der britischen Polizei zusammenarbeiten zu wollen. In welcher Form, ist noch unklar.

Blackberrys zählen unter britischen Jugendlichen zu den beliebtesten Smartphones. Etwa 37 Prozent besitzen ein Blackberry. BBM hat unter ihnen SMS weitgehend abgelöst. Über den Dienst wurden während der Ausschreitungen in London Plünderungen organisiert und Versammlungsorte festgelegt. Scotland Yard drohte Nutzern, die über Online-Dienste zu Gewalt aufrufen, hohe Strafen an.

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