Leben
27.07.2017

Aufreger: Brownies angeblich mit Muttermilch gebacken

Ein Facebook-Posting, in dem eine Mutter angibt, Muttermilch zum Backen für den Schulbasar verwendet zu haben, schlägt hohe Wellen.

Für Säuglinge ist Muttermilch nur schwer zu ersetzen. Zahlreiche Studien haben in der Vergangenheit belegt, dass Muttermilch Antikörper enthält, die das Kind vor Infektionen und Krankheiten bewahren. Warum also nicht zum Backen verwenden? Das dachte sich anscheinend eine Mutter, deren Facebook-Posting auf der Seite "Sanctimommy" geteilt wurde. Laut diesem verwendete sie ihre Muttermilch dafür, Brownies für den Schulbasar zu backen. Die Echtheit des Postings lässt sich jedoch nicht verifizieren, der Name der vermeintlichen Urheberin des Beitrags ist auf dem geposteten Screenshot verpixelt.

Dennoch entfachte das Posting auf Facebook eine hitzige Diskussion darüber, ob es ok ist, mit Muttermilch zu backen. Die Mutter schrieb in dem Posting, dass sie einen Rat brauche. "Ich habe Brownies für den Kuchenverkauf an meiner Schule gemacht, welche Muttermilch enthielten." Sie habe keine Zeit gehabt, Milch im Geschäft einzukaufen und dachte, dass es keine große Sache sei, Muttermilch zum Backen zu verwenden. Aus ihrer Sicht würde das einigen Kindern sogar gut tun. Doch nun habe eine der anderen Mütter herausgefunden, dass sich in den Brownies Muttermilch befand und sich darüber ziemlich aufgeregt. Nun wisse die Bäckerin der Brownies nicht, was sie tun soll.

"Das ist fast ein krimineller Akt"

Während einige User auf Facebook mit Humor auf das Posting reagierten, zeigten sich andere empört. Eine Userin beurteilte die Backaktion gar als einen beinahe kriminellen Akt, denn über die Muttermilch könnten doch Krankheiten übertragen werden. Eine andere merkte an, für ihre 13 und 16 Jahre alten Söhne noch immer mit Muttermilch zu backen. Eine andere Userin riet der Mutter wiederum dazu, die Muttermilch im Internet zu verkaufen. So würde sie wenigstens etwas daran verdienen.