Quantenphysiker Zeilinger

© KURIER/Jeff Mangione

US-Wissenschaftsgesellschaft
04/27/2014

Aufnahmefeier für Anton Zeilinger

Der Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist nunmehr auch offiziell Mitglied der renommierten National Academy of Sciences America.

Was im vergangenen Mai, kurz vor der Amtseinführung Zeilingers als Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, bekannt gegeben wurde, ist nunmehr offiziell. Der Quantenphysiker aus Oberösterreich, in der Öffentlichkeit als Mr. Beam bekannt, wurde am Wochenende feierlich in die renommierte National Academy of Sciences America (NAS), aufgenommen. Zeilinger, der mit seinen "Beaming"-Experimenten berühmt wurde, ist der fünfte Österreicher, der in diese Gesellschaft gewählt wurde. Vor ihm wurde diese Ehre Konrad Lorenz (Verhaltensforschung), Peter Schuster (Theoretische Chemie), Walter Thirring (Theoretische Physik) und Peter Zoller (Theoretische Physik) zuteil.

"Es ist eine große Ehre", sagt Zeilinger in einem ORF-Interview. "Ich habe jahrelang in den USA geforscht. Dass ich nun in die Akademie gewählt wurde, ist eine Anerkennung meiner amerikanischen Kollegen, und das ist sehr schön." An der feierlichen Ernennung nahm auch der österreich-stämmige Chemiker und Nobelpreisträger Martin Karplus teil.

Die National Academy of Sciences (NAS) wurde von Abraham Lincolns 1863 ins Leben gerufen. Es handelt sich um eine Ehrengesellschaft ("honorific society"), bestehend aus führenden Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, welche die US-Regierung in wissenschaftlichen Fragen berät und selbst Untersuchungen zu aktuellen Fragen durchführt.

Zeiliger ist seit dem Vorjahr auch Mitglied der American Association for the Advancement of Science (AAAS), einer internationalen Organisation, die zum Ziel hat, Wissenschaft, Ingenieurswesen und Innovation weltweit zum Nutzen aller Völker voranzutreiben.

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