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kurierveranstaltungen
10/30/2019

KURIER-Tag im Haus der Geschichte im Museum NÖ am 17.11.

KURIER-LeserInnen erhalten am Sonntag, 17. November beim Kauf einer Eintrittskarte ein 2. Ticket kostenlos.

von KURIER Marketing

Am 17. November können KURIER LeserInnen die Sonderausstellung "Spionage! 39 Fälle" im Haus der Geschichte des Museum Niederösterreich besuchen. Die Ausstellung konzentriert sich bewusst auf wenige, aber beeindruckende Objekte.

Der Offizier, der sich von der Gegenseite bezahlen lässt, die spionierende Tänzerin, der Whistleblower oder die Fallschirmagentin: Sie alle bewegen sich in einem Graubereich von Geheimnis, Verrat und Heldentum. Einzelne Menschen werden aus Überzeugung, Geldgier oder Unwissenheit zu Spionen, Agentinnen oder Verrätern. Trotz Einsatz aller verfügbaren technischen Mittel war und ist der „menschliche Faktor“ für die Arbeit von Geheimdiensten entscheidend. Die neue Sonderausstellung im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich beleuchtet 39 Spionagefälle von der römischen Antike bis hin zur Gegenwart. Von der Öffentlichkeit abgeschirmte Gesellschaften wie Illuminaten, Freimaurer, Rosenkreuzer üben stets eine große Faszination aus.

„Datenklo“ als Beispiel für Computerspionage, 1984

Machina deciphratoria nach Plänen von Gottfried Wilhelm Leibnitz, 2014

Wrackteil eines US-Spionageflugzeugs

Aktenmappe des Staatskanzlers Clemens Fürst Metternich

Die Chiffriermaschine „Enigma“ stand während des Zweiten Weltkriegs im Dienste der Deutschen Wehrmacht. Ihr Code wurde nach jahrelanger Arbeit im englischen Bletchley Park geknackt. Auch wenn die Entschlüsselung nicht kriegsentscheidend war, soll diese doch die Dauer des Krieges deutlich verkürzt haben. Ein Wrackteil des US-Spionageflugzeugs, mit dem Gary Powers 1960 über der Sowjetunion abgeschossen wurde, wurde durch das Zentralmuseum der russischen Streitkräfte in Moskau zur Verfügung gestellt. Es dokumentiert die militärische Aufklärung aus der Luft und eine der größten Pannen der US-Geheimdienstgeschichte. Verborgene Kameras und als Alltagsgegenstände getarnte Waffen berichten von der Spionagepraxis beider Seiten in der Zeit des Kalten Kriegs. Die Überwachung der Bevölkerung ging sogar soweit, dass die Stasi Geruchsproben von Dissidenten anlegte und diese feinsäuberlich in Einmachgläsern aufbewahrte. Den Bogen zur Gegenwart wird von der Versenkung des Greenpeace-Schiffs „Rainbow Warrior“ durch den französischen Geheimdienst 1985 über die ersten Fälle von Computerspionage bis zu den Enthüllungen der NSA-Aktivitäten durch Edward Snowden gespannt.

Darf ein Staat Geheimnisse haben? Und wenn ja, wem nützen sie? Die Antworten auf diese Fragen dechiffriert die SonderausstellungSpionage! 39 Fälle“.

Am 17. November ist KURIER-Tag im Haus der Geschichte des Museum Niederösterreich. Gegen Abgabe des Kupons ist beim Kauf einer Eintrittskarte zum Vollpreis die zweite Karte kostenlos.*

* Aktion gültig am 17. November 2019. Gilt nicht für bereits gelöste Karten. Nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Keine Barablöse. Nicht online buchbar.

Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich
Kulturbezirk 5
3100 St. Pölten